Erhöhte Bußgelder bei Missbrauch der Rettungsgasse und Falschparken

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Das Bilden einer Rettungsgasse rettet Leben! (Foto: pixabay )

Der Bundesrat hat Mitte Februar einer ganzen Reihe von Änderungen in der Straßenverkehrsordnung zugestimmt. Bei Rettungsgassen soll es künftig geahndet werden, wenn der eigentlich für die Einsatzkräfte reservierte Fahrweg genutzt wird. Strafen zwischen 200 Euro und 320 Euro drohen sowie ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Für Autofahrer bestand bereits bisher die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden und eine Zuwiderhandlung wurde mit einem Bußgeld bestraft. Denn Rettungskräfte haben häufig damit zu kämpfen, dass Autofahrer im Falle eines Staus keine Rettungsgasse bilden oder Schaulustige das Durchkommen behindern und die Retter teilweise sogar beschimpfen. Dabei können Rettungsgassen Leben retten.

Erhöhte Bußgelder fürs Falschparken
Bisher erschien es fast wie ein Kavaliersdelikt – das Parken in der zweiten Reihe. Lediglich 15 Euro wurden für dieses Vergehen fällig. Doch diese Regelung ändert sich nun wesentlich. Wer in zweiter Reihe oder auf Geh- oder Radwegen parkt, muss in Zukunft mit einem Knöllchen bis zu 100 Euro rechnen. Bei schwereren Verstößen kann es zudem einen Punkt in Flensburg geben – zum Beispiel, wenn das Fahrzeug auf dem Rad- oder Gehweg länger als eine Stunde parkt oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

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