Einmal Capri – immer Capri!

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Foto: OBS/Ford Werke

Vor 50 Jahren rollte ein ganz besonderes Coupé in Köln-Niehl erstmals vom Band und von dort direkt in die Herzen vieler Sportwagenfans aus der ganzen Welt:

Der Ford Capri war das sportlichste Auto, was bis dato in Köln gebaut wurde und entpuppte sich schnell zum absoluten Erfolgsmodell – sowohl in den Verkaufsräumen als auch auf der Rennstrecke. Nach 17 Jahren und 1,9 Millionen produzierten Modellen war dann Schluss. 1986 stoppte Ford die Produktion der dritten Capri-Generation. Doch die Begeisterung für das Kölner Fastback-Coupé hat seitdem nicht nachgelassen.

Der Sportwagen für jedermann hat sich zum begehrten Klassiker entwickelt, und seine Fans sind ihm bis heute treu geblieben.

Was alle Capri-Baureihen gemeinsam haben: Ein kurzes, knackiges Hinterteil und eine langgezogene Motorhaube. Der Spitzname „Deutscher Mustang“ war naheliegend, bezog sich allerdings nicht nur auf die Optik. Der Kölner Sportwagen und das US-Original hatten auch denselben Ursprung: Denn wie schon der Ford Mustang stammte auch der Capri aus der Feder des US-Designers Philip T. Clark.

Das Basismodell kam 1969 für knapp 7.000 DM auf den Markt, der 2600 RS ein Jahr später für immerhin 15.800 DM. Heute werden RS-Modelle auf Gebrauchtwagenplattformen im Internet für mehr als 45.000 Euro angeboten.

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