Dieselskandal senkt Markentreue und steigert Interesse an Elektroautos

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Aufbruchstimmung ins Elektrozeitalter: Der Kia e-Niro feiert am 6. April 2019 seine Marktpremiere in Deutschland. (Foto: Kia Motors)

Die anhaltende Diskussion um den Abgasskandal erhöht laut einer Studie des Beratungsunternehmens Brand Science Institute (BSI) bei deutschen Kunden die Bereitschaft, die Automarke zu wechseln und sich stärker mit Elektromobilität zu beschäftigen.

„Die rund um den Dieselskandal geführte Debatte kann mittlerweile als eines der größten Konjunkturprogramme der Nachkriegszeit bezeichnet werden”, so BSI-Chef Nils Andres. „Problematisch ist jedoch, dass ein indirekter Effekt die Käufer dazu motiviert, ausländische Markenhersteller und neue Mobilitätskonzepte wesentlich stärker in die Kaufentscheidung einzubeziehen.” So werden die Wechselbereitschaft zu anderen, meist ausländischen Automobilmarken und neuen Mobilitätskonzepten wie der Elektromobilität bei der Diskussion rund um den Dieselskandal stark begünstigt und sogar forciert.

Automobilhersteller wie Volkswagen, Mercedes und Audi stehen zwar noch in einem signifikanten Zusammenhang mit dem Abgasskandal, thematisch werden sie aber eher mit Fahrverboten in deutschen Großstädten assoziiert.

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