„Aussichten und Einblicke“ – Orchideenschau in Pflanzenschauhäusern im Rombergpark heute gestartet

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Zusammen mit vielen Mitarbeitenden haben (v. l.)Praxisanleiterin Annemarie Knaack, Mitarbeiterin Verena Worbis und Dr. Patrick Knopf, Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark, die Ausstellung aufgebaut. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Zu den Pflanzen, die am meisten unter dem Klimawandel leiden, gehören die Orchideen. Hochsensibel sind sie besonders auf ein feuchtes Klima angewiesen. Länger werdende Trockenzeiten in den Tropen setzen den Orchideengewächsen zu. Erst kürzlich überzeugte sich Dr. Patrick Knopf, Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark, auf den Seychellen selbst von der kritischen Lage der Pflanzen.

Ein Grund für ihn, die diesjährige Orchideenausstellung in den Pflanzenschauhäusern zu nutzen, „um die Menschen zu sensibilisieren“. Dabei verliert er aber niemals die Freude aus dem Blick, die die „verschiedenen Formen, Farben und Blüten“ bereiten, von eindrucksvollen violett-blauen Blüten „bis hin zu filigranen kleinen Formen“.

Gemeinsam mit dem Facility Manager des Parks hatten diejenigen, die im Botanischen Garten Rombergpark ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren, einige Zentimeter tiefe Holzrahmen gebaut und sie in typischen Orchideenfarben, also Rosa und Magenta bis zu knalligem Pink, angestrichen. In den vergangenen beiden Wochen wurden die Rahmen von Dr. Knopf sowie seinen Mitarbeiterinnen Verena Worbis und Annemarie Knaack in den Pflanzenschauhäusern aufgestellt und aufgehängt. Als Praxisanleiterin bezog Knaack auch die Auszubildenden intensiv in die Arbeit ein. Aber wofür braucht es Rahmen in einer Pflanzenausstellung?

„Aussichten und Einblicke“ lautet der Titel der diesjährigen Orchideenschau. In diesem Zusammenhang erhalten die Rahmen einen symbolischen Charakter: Die BesucherInnen erhalten Einblicke in die Welt der Orchideen. Gleichzeitig rahmen sie die Aussicht auf die Zukunft der Pflanzen in Anbetracht des Klimawandels. Davon abgesehen bilden sie ein farbliches Schmankerl, das den ästhetischen Wert der Ausstellung unterstreicht.

Die Pflanzen selbst stammen teilweise aus der stadteigenen Orchideensammlung, die mit bis zu 90 Jahre alten Pflanzen aufwartet. Das älteste Stück stammt aus dem Jahr 1929 und ist zwei Meter hoch. Darüber hinaus wird die Röllke Orchideen GbR einige Pflanzen einbringen.

Am Eröffnungswochenende vom 18. bis zum 19. Januar (10.00 – 17.00 Uhr) wird sie alle Interessierten informieren und beraten. Natürlich stehen auch wieder viele Orchideen zum Verkauf. Dr. Knopf selbst wird seinen Gästen spontane Kurzführungen anbieten.

Pflanzenschauhäuser im Botanischen Garten Rombergpark
Mergelteichstr. 40, 44225 Dortmund

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