Ausbau der Stadtbahnhaltestelle am Hauptbahnhof wird teurer und verzögert sich

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Foto: Gaye Suse Kromer, Stadt Dortmund

In einer Pressemitteilung äußerte sich die Stadt jetzt zu den neuesten Erkenntnissen (Text in Auszügen): Die Stadtbahnanlage Hauptbahnhof ist schon seit 1984 in Betrieb und entsprach nicht mehr den heutigen und künftigen Ansprüchen an eine moderne, leistungsfähige und attraktive Stadtbahnanlage.

Bei laufendem Betrieb und zudem unter den Gleisen der Deutsch Bahn liegend wird sie seit 2016 (erste Vorbereitungen in 2014) komplett umgebaut – sicherlich eine der aufwändigsten Baustellen im Stadtgebiet.

Aktuell wird erkennbar, dass vor allem die Ausbau-Gewerke aufgrund wechselseitiger Abhängigkeiten untereinander (insbesondere im Bestand und unter Betrieb) keinen gewohnt zügigen Bauablauf wie sonst beispielsweise im Neubau zulassen.

Dies wirkt sich unerwartet negativ auf die bisherige Terminplanung aus und führt im Ergebnis dazu, dass die benötigte Bauzeit entsprechend angepasst werden muss. Die weitere Entwicklung in der Baubranche kann jedoch zu weiteren Verschiebungen in der Zukunft führen.

Vorläufig geht das Tiefbauamt von einer Verlängerung der Bauzeit um mindestens 2 Jahre aus und von einer Fertigstellung des Bauvorhabens frühestens im Jahr 2022.

Im Laufe des Projekts ergaben sich beim „Bauen im Bestand“ und damit erst baubegleitend neue Erkenntnisse und Umstände, die letztlich Änderungen und Mehraufwand in der Umsetzung des Vorhabens mit sich bringen. Zusätzlich wurde diese Situation durch die rasante Konjunktur in der Baubranche überlagert, so dass auch insbesondere hieraus resultierende Kostensteigerungen nicht vermieden werden können – eine nennenswerte Maßnahmenausweitung hat es nicht gegeben.

Über die ursprüngliche Kostenprognose hinaus sind derzeit Mehrausgaben für die Umsetzung des Bauvorhabens in Höhe von voraussichtlich ca. 4 Mio. € zu erwarten.

Dies entspricht einem Mehrbedarf von ca. 12 % der bisher ermittelten Baukosten. Hierdurch steigen die Gesamtausgaben für das Vorhaben auf ca. 41 Mio. €.

 

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