Auf der Kokerei können Kids ihre Kreativität entwickeln

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Beim Oster-Workshop konnten sich die Kids vielfältig beschäftigen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Die Anlagen der Kokerei Hansa sind beeindruckende Zeugen einer vergangenen Epoche – und seit einigen Jahren zudem ein Abenteuerland für den Nachwuchs. Jährlich nämlich stellt die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hier ein Kinderprogramm auf die Beine, das sich von März bis Dezember erstreckt und die Fantasie der Kinder immer wieder aufs Neue anregt.

Bei den Kunstworkshops in den Oster- und Sommerferien steht Ausprobieren und Experimentieren ganz hoch im Kurs. An Inspirationen herrscht in solch einer spannenden Umgebung selbstverständlich kein Mangel, zumal sich die Kids unter der Anleitung von Mitarbeiter Klaus-Peter Schneider auch die alte Anlage ein wenig erobern können.
Auf diese Weise, so freut sich Stiftungs-Pressesprecherin Dr. Marita Pfeiffer, warte auf die Kinder nicht nur eine Fülle neuer Eindrücke, sondern sie entwickelten zudem ein Bewusstsein für die Geschichte dieses Ortes und ihrer Heimat.
Dass dem so ist, stellte bereits der Oster-Workshop unter Beweis, bei dem die Ideen auf Seiten des Nachwuchses nur so sprudelten.

Ähnlich sieht es aus bei den viermal jährlich durchgeführten Familientagen. Auch hier können die kleinen (wie auch die großen) Besucher in der Bastelwerkstatt kreativ sein, aber darüber hinaus geht noch einiges mehr: Sich beim Kinderschminken in Feen oder Comic-Helden verwandeln lassen, eine Runde durch den Bobbycar-Parcours düsen, sich beim Überraschungs-Film entspannen oder unter bunten Discolichtern ein wenig in Bewegung kommen. Und selbstverständlich gibt’s auch zu diesen besonderen Gelegenheiten Führungen über das Gelände und vorbei am imposanten Erbe der Industriegeschichte.
Beim Auftakt im März war gleich jede Menge los, und die eifrigsten unter den Kindern wollten zum Ende hin den Bastelstand gar nicht mehr verlassen.
Ihre Kreativ-Workshops exportieren die Programmgestalter der Kokerei Hansa inzwischen sogar: Da besucht dann Kunstpädagogin Simone Sonnentag einen Kindergarten der Umgebung und hat jede Menge interessante Materialien wie Kohle, Pastellkreiden, Ton oder Gips im Gepäck. Zuvor dürfen die Kita-Kids ihren Speicher beim Besuch der Kokerei einmal mit Inspirationen füllen, ausprobieren und auf-den-Grund-gehen.
Ergebnisse all dieser Workshops und Aktionen werden am Ende eines Jahres schließlich in einer bunten, großformatigen Broschüre gebündelt und dokumentieren nicht nur für die Eltern eine Zeit voller Spaß, Überraschungen und cooler Ideen. Geld wird den Eltern hierfür nicht abgeknöpft – doch nicht nur die Chronik, auch das komplette Kinderprogramm der Kokerei gibt es kostenfrei!
Möglich mache dies neben den Stiftungsgeldern nicht zuletzt die jährliche finanzielle Unterstützung des Stadtbezirksmarketings Huckarde, wie Frau Dr. Pfeiffer dankbar unterstrich.

Auch 2019 also wird der Ort, der den Stadtteil einst so nachhaltig geprägt hat, wieder für jede Menge Kultur, Unterhaltung und Abenteuer stehen.

Einen Überblick über das Familienprogramm auf der Kokerei kann man sich im Netz unter www.industriedenkmal-stiftung.de/besuch/fuehrungen/kinder-und-familien/ verschaffen.

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