Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung hilft dem Ambulanten Kinderhospizdienst in Dortmund

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Stefan Bender (AKHD Löwenzahn), Angelika Becker und Irmgard Ehlers von der Artur und Lieselotte Dumcke-Stiftung und Beate Schwedler (Vorsitzende Trägerverein Forum Dunkelbunt). (Foto: Forum Dunkelbunt)

Die Bereitschaft, den im vergangenen Jahr gegründeten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) Löwenzahn in Dortmund zu unterstützen, ist groß. Eine Spende von 3.000 Euro überreichte dem neuen Dienst die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung.

2006 gegründet, widmet sich die Stiftung der Aus- und Fortbildung begabter, unterstützungsbedürftiger Jugendlicher und Heranwachsender, sowie der finanziellen Unterstützung von Organisationen. In Dortmund sind über 300 Kinder lebensverkürzend erkrankt. Davon sind 90 Prozent, also 270 Kinder und ihre Familien, ohne Begleitung. Oft wissen die Familien gar nicht, dass sie einen ehrenamtlichen, kostenlosen Dienst in Anspruch nehmen können. Dies will der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn ändern.

Mit gezielten Aktionen, beispielsweise in Schulen, will Löwenzahn die Verbindung herstellen zwischen den betroffenen Familien und den Ehrenamtlichen, die zur Unterstützung bereit sind. Familien müssen in einer solchen Situation oft vieles allein schultern – die Ehrenamtlichen bieten hier ein kostbares Geschenk: ihre Zeit.

„Die Unterstützung durch die Artur und Lieselotte-Dumcke-Stiftung hilft uns, den bisher unbegleiteten Familien dieses Angebot machen zu können und uns im Netz der Schulen, Pflegedienste und auch bei den Ärzten zu verankern“, sagt Thorsten Haase, Initiator des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes.

Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind können sich melden beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn, Tel 0231-53300880

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