Morgen ist Artenschutztag im Zoo

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Der Rotducker ist eine der über 50 Tierarten, mit denen sich der Zoo Dortmund an internationalen Zuchtbüchern beteiligt. (Foto: Zech/Zoo Dortmund)

Im Zoo Dortmund findet am Sonntag, 26. August, der Artenschutztag statt.

Ab 10 Uhr erwartet die Zoogäste ein abwechslungsreiches und informatives Programm. Neben den regulären Schaufütterungen gibt es Bastelaktionen für Kinder und kostenfreie Führungen, auch ein Blick hinter die Kulissen im Nashornhaus ist möglich.

Im Bereich des Haupteingangs präsentiert sich das Hauptzollamt Dortmund. Dort erfährt man alles zu fragwürdigen Urlaubssouvenirs aus tierischen oder pflanzlichen Materialien und welche Aufgaben der Zoll generell beim Artenschutz hat. Ein vierbeiniger Zollmitarbeiter wird bei Vorführungen seine sehr gute „Nasenarbeit“ unter Beweis stellen.

Am Zooeingang an der Zillestraße ist zum ersten Mal beim Artenschutztag Lumbricus-der Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen zu Gast. Als rollendes Klassenzimmer und mobile Umweltstation unterstützt er u. a. die außerschulische Umweltbildungsarbeit.

In direkter Nachbarschaft, nämlich am Nashornhaus, findet man den Tierschutzverein Gross-Dortmund e. V. mit einem Infostand. Dort kann man an einer Tombola teilnehmen und kleine Zoogäste können Tiermasken basteln.

Am Regenwaldhaus „Rumah hutan“ werden sich gleich zwei Naturschutzvereine mit Informationsständen präsentieren. Zum einen BOS – Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V., der sich für den Schutz wildlebender Orang-Utans in Südostasien stark macht. Zum anderen ist der erst kürzlich im Zoo Dortmund gegründete Verein Plumploris e. V. vor Ort. Ziel des Vereins ist u. a. der Aufbau eines Rehabilitationszentrums für diese kleinen Affenenarten in Indonesien.

Am Infostand des Zoos am Tamanduahaus erfahren die Zoobesucher, welche Rolle Zoos beim Artenschutz spielen und welche Projekte der Zoo Dortmund unterstützt. Auch der WWF-Artenschutzkoffer kommt hier zum Einsatz und man erfährt mehr zu illegalem Wildtierhandel. Außerdem kann man sich hier für die kostenlosen Führungen sowie Bastelaktionen anmelden (begrenzte Teilnehmerzahlen!).

Der Zoo Dortmund beteiligt sich mit seiner Tierhaltung an über 50 internationalen Zuchtprogrammen, unterstützt Schutz- und Forschungsprojekte vor allem in Südamerika (z.B. durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse) und ermöglicht Studien u. a. zu Verhaltensbeobachtungen und Ernährung bei Tieren im Zoo.