1. Studien- und Berufswahlorientierungsfachtag diskutierte Wandel der dualen Ausbildung

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Foto: Stadt Dortmund

Die Arbeitswelt ändert sich rasant und damit auch die duale Ausbildung. Rund 90 Dortmunder Lehrkräfte, eine Auswahl Dortmunder Betriebe, zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Akteure aus dem Bereich der Berufsbildung diskutierten gestern beim 1. Fachtag der Studien- und Berufswahlorientierung in Dortmund über den Wandel der dualen Ausbildung. Nicht nur die Digitalisierung spielte dabei eine große Rolle, sondern auch die Bedürfnisse und Ziele der nachwachsenden Generation.

Initiiert wurde der Fachtag vom das Regionalen Bildungsbüro im Fachbereich Schule und Studien- und Berufswahllehrkräften.

„Schule und Betriebe müssen unbedingt im Gespräch bleiben und sich über die Auswirkungen der aktuellen Einflüsse auf das Schul- und Ausbildungswesen austauschen. Wir müssen uns gemeinsam den Herausforderungen stellen und die Jugendlichen für die neuen Ausbildungsformen begeistern,“ so Holger Nolte, Schulrat für die Stadt Dortmund.

Eine Chance liegt in den heutigen Dynamiken, die langfristig eine strukturelle Weiterentwicklung der bisher bekannten dualen Berufsausbildung mit sich bringen. In welche Richtung gehen diese Entwicklungen und wie können Lehrkräfte und Ausbilder mit diesem Wandel umgehen?

Diesen Fragen widmete sich Dr. Heike Krämer vom Bundesinstitut für Berufsbildung in einem lebendigen Vortrag. Ebenso interessiert lauschte das Publikum Felicia Ullrich von u-form Testsysteme, die dynamisch über die Besonderheiten der jungen Generation und deren Talente berichtete.

Nach den informativen Vorträgen verteilten sich die Gäste auf mehrere Workshops, um thematisch gezielt miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen und Handlungsempfehlungen für ihre Tätigkeiten in Schule und Betrieb zu entwickeln.

Am Ende der Fachtagung stand das Resümee, dass sich Schule und  Betrieb aufeinander einstellen müssen und dass die Aufnahme einer Ausbildung nicht nur dem Betrieb, sondern vor allem den jungen Menschen eine echte Zukunftsperspektive bietet.

Für den musikalischen Abschluss des Tages sorgte die Schülerband des Gymnasiums an der Schweizer Allee.

 

 

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