Zeit des Skaterparks ist abgelaufen

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Ob der Skater-Szene eine geeignete Folgeperspektive angeboten werden kann, scheint derzeit noch unklar. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Mit einem Mal ging alles schnell: Bis Ende Juni muss die Skaterszene ihr „Utopia“ neben dem Dortmunder U geräumt haben, da der Baubeginn für die geplanten Studentenappartements nun kurz bevorsteht.

Dass sie lediglich Gäste auf Zeit sind, war den Skatern indes von Anfang an klar. Vor rund zwei Jahren hatte Stadtdirektor Jörg Stüdemann ihnen die Zwischennutzung des 3000 m2 großen Areals am Emil-Moog-Platz angeboten. Der dort in der Folge entstandene Skatepark zog nicht zuletzt deswegen die Aufmerksamkeit auf sich, weil sämtliche der 26 Rampen und Elemente in Eigenregie und nach dem DIY-Prinzip entstanden. Schnell drang der Ruf des „Utopia“ weit über Dortmunds Stadtgrenzen hinaus.
Die etwa 90 Mitglieder starke Skateboardinitiative Dortmund bemüht sich daher darum, in Gesprächen mit Jörg Stüdemann eine geeignete Ausweichlösung zu finden. Ganz einfach allerdings dürfte dies nicht sein, ist doch in unmittelbarer Citynähe der verfügbare Platz naturgemäß arg begrenzt.

Ein fern von Innenstadt und Bahnanbindung gelegener Skatepark wiederum dürfte kaum solch eine – auch die Umgebung belebende – Sogwirkung entfalten können wie das Gelände im Schatten des Dortmunder U.

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