Was ist okay und was nicht? – Neue Ausstellung zum Thema „sexuelle Grenzverletzungen“

0
9
Die neu eröffnete Ausstellung leistet viel Aufklärungsarbeit. Auf viele Besucher hoffen (v. l.) Friedhelm Sohn (Vorsitzender im Ratsausschuss für Kinder, Jugend und Familie), Stadträtin Daniela Schneckenburger, Lydia Wolfert (Sprecherin AG 78), Alfred Hennekemper (kommisarischer stellv. Leiter des Dortmunder Jugendamtes) und Verena Fernandes dos Santos (Leiterin der Koordinierungsstelle Koordinierungsstelle „Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“). (Fotos: IN-StadtMagazine)

„Echt krass“ heißt eine Ausstellung, die seit Anfang Februar im Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum zu sehen ist, und zum Thema hat sie die fraglos teilweise „krassen“ Formen sexueller Grenzverletzungen, denen Jugendliche heutzutage begegnen können.

Konzipiert vom in der Präventionsarbeit tätigen Kieler Verein Petze e. V., will das Projekt Heranwachsende informieren und für mögliche Alltagssituationen sensibilisieren. Hierzu sind insgesamt fünf ein wenig wie Kabinen aussehende Stationen, die unterschiedliche Fragen in den Blickpunkt rücken, über einen Raum im ersten Stock des Bildungszentrums verteilt. Unter den Überschriften Sex Sells, Trial & Error, Stop & Go, Love & Hate sowie Law & Order können die Besucher z. B. ihr Gefühl dafür schärfen, wo die Grenze zwischen Flirts und übergriffigem Anbaggern verläuft, oder ein Bewusstsein für die Pseudo-Wahrheiten der Porno-Industrie entwickeln.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Dezernentin Daniela Schneckenburger die wichtige Aufgabe von Schulen in der Präventionsarbeit – schon alleine, weil es eben Themen gebe, die Jugendliche zu Hause womöglich nicht thematisieren wollten.

Die Ausstellung am Rande des Westparks richtet sich in der Pilotphase zunächst an Schulen der Umgebung. Rund 650 Schüler*innen, die vor Ort von geschulten Fachkräften begleitet werden, haben sich bislang angemeldet.

Interessierte Schulklassen sind herzlich eingeladen, über die Dortmunder Koordinierungsstelle „Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ einen Ausstellungsbesuch in die Wege zu leiten.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500