Über 200 Kinder präsentieren KITZ.do-Schulprojekt „Wir bewegen Zukunft – IT an Dortmunder Grundschulen“

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Mit Neugier und Kreativität realisierten die Kinder das Schulprojekt. (Foto: KITZ.do)

Mit großer Begeisterung und sehr erfolgreich nahmen über 200 Schüler*innen aus vier Dortmunder Grundschulen an dem KITZ.do-Projekt „Wir bewegen Zukunft – IT an Dortmunder Grundschulen“ teil: die Fichte- (OGS), die Landgrafen-, die Liebig-, und die Petri-Grundschule.

Ende Juni präsentierten die Schüler*innen aller zehn Projektgruppen der vier Grundschulen in der Turnhalle der Petri-Grundschule stolz ihre Ergebnisse aus zwei Jahren Projektarbeit. Unter der thematischen Klammer „Stadt der Zukunft“ wurden die Schüler*innen zunächst spielerisch an ein Grundverständnis für Informatik und Technik herangeführt. In einem nächsten Schritt entdeckten sie die Anwendungen und Zusammenhänge zwischen IT-Lösungen und städtebaulichen sowie sozialen Anforderungen.

Einmal in der Woche kamen die KITZ.do-Mitarbeiter*innen in die Schulen und brachten Tablets, Programme und Arbeitsmaterialien mit in die Klassen. Auf dem Stundenplan stand dann nicht Rechnen, Lesen oder Schreiben, sondern „Zauberschule Informatik“, „Grundelemente des Programmierens“ und „Programmieren mit LEGO WeDo“. Neben den IT-Modulen gehörten auch die Module „Einfache Mechanik“, „Strom und Energie“ sowie „Ökologie – Boden und was man darin alles findet“ dazu.
Wie funktionieren Zahnräder, Keilriemen oder Winden, wie wird Strom erzeugt – vielleicht sogar ökologisch und nachhaltig? Was ist mit dem Boden, auf dem die Stadt gebaut wird? Ist der nur Dreck?

Wie immer setzte KITZ.do dabei auf die kindliche Neugierde und Kreativität, ließ die Kinder selber ausprobieren und unterstützte sie bei der Umsetzung.
Die Schüler*innen im Alter zwischen acht und zehn Jahren bauten fernsteuerbare Autos, Kehrmaschinen, Straßenlaternen, Ampeln und einfache Wohnhäuser. Sie untersuchten die Bodenqualität an ihrer Schule und konstruierten und bauten zudem Windkrafträder sowie Solaranlagen.

So entstanden durch anschauliches kreatives Lernen und praktisches Arbeiten Modelle einer Straßenkreuzung mit Ampelanlagen, ein Energiepark, ein nachhaltiges Gewächshaus und ein Flughafen mit „neuem“ Konzept. Viel tiefgründiger aber sind die „unsichtbaren“ Lernerfolge: ein grundlegendes Verständnis für Technik – sowohl digital als auch mechanisch – im Kontext zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen und ihrer lebenspraktischen Anwendung.

Dazu erklärt Stadträtin Daniela Schneckenburger: „Das ist ein großartiges Projekt mit Modellcharakter. Ich bin sehr beeindruckt über diese tollen Ergebnisse und freue mich, dass das KITZ.do-Projekt so begeistert von unseren Schülerinnen und Schülern aufgenommen wurde. Es zeigt, wie man Kinder spielerisch im Umgang mit moderner Technik auf die digitale Welt von morgen vorbereiten kann. Deshalb beteiligen wir uns nun auch finanziell an der Projetkförderung, die durch die KARL-KOLLE-Stiftung zuvor alleinig getragen wurde, so dass KITZ.do dieses Pilotprojekt in den nächsten zwei Jahren mit neuen Schüler*innen an vier Dortmunder Grundschulen weiterführen kann.“

 

Prof. Pinninghoff, Kuratoriumsvorsitzender der KARL-KOLLE-Stiftung und Frau Dr. Martin, Leiterin des KITZ.do sehen sich bestätigt, dass schon die Jüngsten früh an Naturwissenschaften und Technik erfolgreich herangeführt werden können.
KITZ.do-Leiterin Dr. Martin: „Besonders die lebensnahe und sinnvolle Nutzung digitaler Technik ist für Kinder schnell zu erfassen, wenn man sie dabei begleitet. Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre und danken der KARL-KOLLE-Stiftung und der Stadt Dortmund herzlichst, dass sie dieses Projekt möglich gemacht haben.“

Prof. Pinninghoff: „Für uns als KARL-KOLLE-Stiftung hat dieses über vier Jahre angelegte Projekt, das von uns mit einer Fördersumme von insgesamt über 200.000 Euro unterstützt wird, eine hohe Bedeutung. Das Projekt wird im Rahmen unserer MINT-Initiative gefördert, um möglichst junge Menschen, Mädchen wie Jungen, für Technik zu begeistern. Wir sind in Deutschland besonders darauf angewiesen, technisch begabte Talente frühzeitig zu fördern. Und mit diesem Projekt sind wir auf dem richtigen Weg! Deshalb wäre es zutiefst sinnvoll, wenn sich weitere Stiftungen und Unternehmen finden würden, um dieses Projekt noch mehr Schülerinnen und Schülern zuteil werden zu lassen. Die Unterstützung junger Menschen war bereits unserem Stifter Karl Kolle ein großes Anliegen. Das wollen und werden wir in der Fortsetzung des Stifterwillens auch zukünftig besonders fördern.“

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