Telefonzellen als Bücherschrank

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Die Telefonzelle an der Spichener Straße 25 wurde heute von Bezirksbürgermeister Ralf Stolze (5. v. l.), Verantwortlichen bei Sparbau und dem Quartiersmanagement sowie einigen Bezirksvertretern eingeweiht. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Viele kennen es: Man kauft sich ein Buch, liest es und anschließend verstaubt der Schmöker im Schrank oder wird sogar weggeworfen. Dabei sind Bücher mehr als Altpapier und ihre Geschichten oft zu spannend, um sie im Schrank aufzubewahren.

Dies brachte Sparbau-Bewohner Stefan Limburger aus Dorstfeld auf eine Idee, mit welcher er sich an die Spar- und Bauverein eG richtete: Im Sinn war ihm ein öffentliches Bücherregal, welches als Tauschbörse für aussortierte Bücher dienen kann, ein Ort zum Tauschen, Lesen und Kennenlernen – mitten im Quartier.

Sparbau fand die Idee so gut, dass in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement nun eine ehemalige Telefonzelle aufgestellt wird, welche ausgebaut und mit Bücherregalen ausgestattet als Minibibliothek an der Spicherner Straße in Dorstfeld aufzufinden ist. Das Projekt wurde freundlicherweise mit einem Zuschuss von 1.000 Euro durch die Bezirksvertretung Innenstadt-West unterstützt. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 3000 Euro.

Das Nutzungsprinzip des Bücherschrankes erklärt Esther Okunick von Sparbau: „Jeder kann ein Buch zur Verfügung stellen, entnehmen, zurückbringen oder auch behalten. Wir wünschen uns natürlich einen pfleglichen Umgang von den Nutzern. Als Pate hat sich Ideengeber Stefan Limburer für den Schrank in Dorstfeld zur Verfügung gestellt, er wird ein Auge auf das „Schmuckstück“ haben.“

Weitere Telefonzellen errichtete Sparbau zudem in der Unverhaustraße 9 (Innenstadt Nord) und in der Heinrichstraße 40 (Unionviertel).

 

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