Suchen Sie sich eine kuschelige Ecke, denn in Deutschland ist es kalt, sehr kalt…

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Wer es gerne historisch mag und auch nichts gegen Mord sowie eine Liebesgeschichte einzuwenden hat, der ist mit der Neuauflage „Die Buchmalerin“ von Beate Sauer gut bedient. Die Autorin stellte 2005 nach ihrem viel beachteten Debüt-Krimi „Der Heilige in Deiner Mitte“erstmals einen historischen Kriminalroman vor, der ebenso wie der Vorgänger im kirchlichen Umfeld spielt. Für Beate Sauer ist dies vertrautes Terrain, denn sie studierte Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und konnte so vieles aus ihrem Studium mit in diesen Roman einbringen.
Aus der Handlung:
Im Westen des Deutschen Reiches, zu Beginn des Jahres 1235 n. Chr.: Seit vier Jahren befindet sich Donata, eine junge Buchmalerin, auf der Flucht vor der Inquisition, als sie zufällig Zeugin wird, wie Kardinal Enzio von Trient den Inquisitor Gisbert ermordet. Enzio soll eigentlich ein Bündnis vermitteln, das zum Ziel hat, Kaiser Friedrich II. zu stürzen und Papst Gregor IX. zur alleinigen Vormachtstellung im Abendland zu verhelfen. Doch der Kardinal verfolgt seine ganz eigenen Pläne – er will selbst den Papstthron erringen. Als Enzio entdeckt, dass Donata den Mord beobachtet hat, lässt er nach ihr als Ketzerin suchen. Und noch jemand wird auf Donata aufmerksam: Roger, ein Kundschafter Friedrichs, der sich an die Fersen des Kardinals geheftet hat und nun dessen Pläne durchkreuzen will. Zunächst weiß Donata nichts von ihren neuen Häschern, und als sie davon erfährt, ist es zu spät: Längst ist sie die Schlüsselfigur in einem perfiden Intrigenspiel und es geht nicht mehr allein darum, ihr eigenes Leben zu retten …

Spannend geschrieben, man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

Historischer Roman, 537 Seiten
EUR 12.00, E-Book EUR 9.99
ISBN 978-3-89425-622-7

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