Stricknadeln für den guten Zweck

0
18
Sowohl neue Strickwaren als auch neue Spenden sind im Eugen-Krautscheid-Haus schon wieder in der Vorbereitung. Glücklich über die hochwillkommene finanzielle Unterstützung waren Anfang März Barbara Drewes (Leiterin der Fundraising-Abteilung des Kinderklinikums, stehend, 3. v. l.), Jenny Möllers (Mitarbeiterin des Sleep In, stehend, 4. v. l.) und Claudia Tekampe (Leiterin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdiensts, stehend, 4. v. l.). Rechts neben ihnen Einrichtungsleiterin Tanja Tenholt. (Foto: IN-StadtMagazine)

Strickwaren kann man natürlich auch auf dem Westenhellweg kaufen. Wer aber auf individuelle Einzelanfertigung steht, ist bei der Handarbeitsgruppe des Eugen-Krautscheid-Hauses deutlich besser aufgehoben.

Zweimal monatlich klappern hier seit neun Jahren die Stricknadeln, um beispielsweise den hauseigenen Oster- oder Herbstbasar mit hübschen Eigenkreationen zu versorgen. Dabei treffen sich die 18 Damen zwischen 60 und 89 Jahren dann zum Fachsimpeln und für so manches gemütliche Schwätzchen – nicht allerdings, um das eigene Portemonnaie zu füllen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Handarbeiten nämlich werden anschließend fast vollständig wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt, so dass sich Anfang März gleich drei Dortmunder Institutionen über zusätzliche finanzielle Hilfe freuen durften.

Beim offiziellen Übergabetermin einer Spendensumme von 600 € gaben sowohl die städt. Kinderklinik als auch das Körner „Sleep In“ und der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst einen Einblick in ihre tägliche Arbeit sowie anstehende Projekte. Auf Spenden und privates Engagement sind sie alle drei angewiesen, um ihrerseits angemessen helfen zu können. Die vielfältigen Angebote wie Sitzkissenkonzerte oder Theateraufführungen etwa, mit denen sich die Kinderklinik um das seelische Wohlbefinden der kleinen Patienten bemüht, werden finanziell komplett auf diese Art gestemmt, und auch die Körner Schlafstätte für wohnungslose Jugendliche könnte ohne Unterstützung von außen ihre Hilfsleistungen nicht aufrecht erhalten.

Die Handarbeitstruppe lauschte aufmerksam und interessiert den Ausführungen ihrer drei Gäste und freute sich über die Gewissheit, durch eigenes Engagement etwas bewegt zu haben.

Wobei die Stricknadeln währenddessen selbstverständlich nicht aufhörten zu klappern – gelernt ist halt gelernt!

Aufgrund der Corona-Krise können momentan keine Treffen stattfinden.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500