Zum Foto: Eine arbeitsintensive Zeit lag hinter den Leistungskurs-Schülern des RSG, als sie Ende Juni im Rathaus ihre Ergebnisse präsentierten. Mit Spannung erwarteten u. a. Franz-Bernd Große-Wilde (Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG,.),Projektleiterin Miriam Rychter und Schulleiterin Karola Hügging (vorne, 2. bis 4. v. r.) interessante Impulse.(Foto: IN-StadtMagazine)

Im Juni war es so weit und 25 Oberstufenschüler des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums (RSG), die im Rahmen ihres Erdkunde-Leistungskurses den Lerninhalt „Stadtentwicklung und Raumplanung“ über fast zwei Monate bearbeitet hatten, konnten einer sachkundigen Jury aus Vertretern der Sparbau, des wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbands Rheinland Westfalen und des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW ihre Ideen zum Thema „Attraktives Wohnen in Dortmund-Dorstfeld für jedermann!“ präsentieren.

Im Anschluss erhielten sie auch ein direktes Feedback der Jury. Aus den Empfehlungen der Jury entwickelt das pädagogische Fach- und Leitungspersonal der Schule dann konkrete Bewertungen.

Die Analyse der Stärken und Schwächen dieses Stadtteils standen ebenso im Mittelpunkt der Betrachtung der jungen Dortmunder wie die Entwicklung von Vorschlägen zu dessen Image- und Lebensqualitätsverbesserung mit dem besonderen Fokus auf das Sparbau Wohnquartier in der Osningstraße und der Spicherner Straße .

Karola Hügging, Schulleiterin des Dorstfelder Gymnasiums, begrüßt solche praxisnahen Projektarbeiten ausdrücklich: „Gerade die direkte Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verbänden macht den Schülern auch klar, dass scheinbar theoretische Lerninhalte in Wirklichkeit ganz starken Praxisbezug haben“.

Das unterstützt Miriam Rychter, stellvertretende Schulleiterin und Projektleiterin, die hervorhebt, „dass es für die Schüler eine besondere Herausforderung ist, weil wir dieses Projekt auch ins Curriculum der Schule genommen haben, was bedeutet, dass es abiturrelevant benotet wird.

Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG, freut sich über die erfolgreiche Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Schule und die Qualität aller bisherigen Schülerprojekte: „Unser gemeinsames Ziel, jungen Menschen einen Einblick in die praktische Arbeit eines Wohnungsunternehmens zu geben und damit die Relevanz des Berufszweiges aufzuzeigen, verbindet die Akteure.“

Dass die Kooperation gut funktioniert und den Jugendlichen auch Spaß macht, sieht er ebenfalls bestätigt, „denn wir haben bereits Praktikanten und Bewerber auf unsere jährlichen Ausbildungsplätze zum IHK Immobilienkaufmann, bzw. zur Immobilienkauffrau gewinnen können, was zeigt, dass die Themen „Wohnen“ und „Stadt“ eine spannende Materie auch für junge Erwachsene sind.“

 

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