Spielen verbindet! – Beim „Tag des Gesellschaftsspiels“ blieb kaum ein Platz frei

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Beim Spielen im Haus Schulte-Witten fanden mitunter nicht nur sich bislang fremde Menschen zusammen, sondern auch unterschiedliche Generationen. Da verging die Zeit fast schon zu schnell. (Foto: IN-StadtMagazine)

„Gut“ ist ja manchmal etwas ganz anderes als „gut gemeint“. Ob sich die Initiatoren des Tags des Gesellschaftsspiels einen günstigen Termin ausgesucht hatten, konnte im Vorfeld eindeutig bezweifelt werden. Huckarder Bürgerfest und Mittelaltermarkt, Sommerfest im Union-Gewerbehof sowie natürlich der Tag des Offenen Denkmals:

An Konkurrenzveranstaltungen herrschte am 8.9. in der Umgebung des Schulte-Witten-Hauses wirklich kein Mangel. Und tatsächlich kam das Event verhalten aus den Startblöcken. Aber dann! Wer ab ca. 13 Uhr in Dorstfeld eintraf, brauchte durchaus ein bisschen Geduld oder einfach eine Portion Glück, um einen Platz an den Spieltischen zu ergattern. Auf rund 100 über zwei Etagen verteilte Besucher tippten die Organisatoren von der „Brettspielunion“ am frühen Nachmittag. Etliche von ihnen fanden sicherlich den Weg ins Schulte-Witten-Haus, weil sie zuvor schon mal beim Spieletreff aus dem Kreuzviertel reingeschnuppert hatten. Knapp die Hälfte der Gäste aber waren nach Einschätzung von Orga-„Chefin“ Birgit Langley neue Gesichter.

Die strömten nicht nur aus allen Himmelsrichtungen und zum Teil von weither herbei, sondern blieben dann auch – Brettspielfans halten eben wenig von Hektik – in der Regel eine oder mehrere Stunden vor Ort. Durchaus verständlich, konnten sie an diesem Tag doch wirklich aus dem Vollen schöpfen. Von den modernen Spieleklassikern nämlich fehlte in Dorstfeld keiner, und obendrein – so einer der Teilnehmer, während er über seine Schulter Richtung Kuchentheke zeigte – sei man ja auch noch bestens verpflegt. Sechs über den Tag verteilte kleine Turniere brachten noch zusätzliche Würze in die Veranstaltung, konnten die jeweiligen Gewinner hier doch von namhaften Herstellern zur Verfügung gestellte Brettspiele ergattern.

Wichtiger aber als alle kleinen Triumphe war sicherlich das Gemeinschaftsgefühl, das sich selbst zwischen sich völlig unbekannten Teilnehmern früher oder später einstellte, sobald sie am Spieltisch Spaß, Spannung und Abenteuer erlebt hatten.

Eine runde Sache war dieser „Tag des Gesellschaftsspiels“ – und weit mehr als nur „gut gemeint“.

Wer im Haus Schulte-Witten auf den Geschmack gekommen ist, oder wem in der dunkleren Jahreshälfte gerne mal der Sinn nach langen Spieleabenden steht, der kann sich im Netz unter brettspielunion-dortmund.de über die regelmäßigen Termine der Dorstfelder Organisatoren informieren.

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