Sechstklässler übergeben 1.561 Euro-Spende ans Tierheim

1617
Lehrerin Melanie Born (hinten r.) mit der Klasse 6d, Tierheimleitung Peter Hobrecht (hinten l.) und Dirk Rojahn (1. Reihe, Mitte)

Seit November haben sie für den Tierschutz gesammelt: Die 31 Schülerinnen und Schüler der 6d des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums waren mit Spendenbüchsen von Tür zu Tür unterwegs und haben innerhalb von 2 Monaten eine Rekordsumme von 1.561 Euro für das benachbarte Tierheim in Dorstfeld zusammengetragen.

Schon zum fünften Mal hat Deutschlehrerin Melanie Born im Rahmen der Unterrichtseinheit „Argumentieren und Debattieren“ ein Tierschutz-Projekt für ihre Sechstklässler angeboten. Die Kinder informierten sich über den Tierschutz und das Tierschutzzentrum, erstellten Plakate und erarbeiteten Argumentationsstrategien und Vorträge für ihre Spendensammel-Aktion.

„Die Kinder dürfen mitentscheiden, wofür die Spenden verwendet werden“, so der stellvertretende Leiter Dirk Rojahn. „Mit dem Geld könnte z. B. eine Musikanlage für die Hundehäuser realisiert werden, spezielle CDs aus den USA wurden schon angeschafft“. Einer Studie zufolge wirkt Musikbeschallung für Hunde stressmindernd. Seit einigen Wochen erzielt das Tierheim mit einer Aroma-Therapie bei Hunden erste Erfolge.

In den vergangenen Jahren wurden mit den Spenden der Gymnasiasten bereits Kratzbäume für Katzen angeschafft und eine Auslauffläche für Hunde angelegt.

„Tierschutzarbeit fängt bei Kindern an. Wir freuen uns sehr über das Engagement des Gymnasiums und danken im Namen unserer Schützlinge für das tolle Ergebnis. Es wird uns helfen, das Leben unserer Hunde und Katzen noch lebenswerter zu machen“, erläutert der Leiter des Tierschutzzentrums Peter Hobrecht.