Radschnellweg kommt nicht auf Touren

0
59
Symbolfoto: IN-StadtMagazine

Der Begriff „Verkehrswende“ hat in den letzten Jahren eine rasante Karriere hingelegt. Umso erstaunlicher, dass es in manchen politischen Gremien offenbar – um es salopp zu formulieren – „auf einen Schnaps nicht ankommt“.

Im Jahre 2016 noch träumten die Stadtplaner davon, vier Jahre später das komplette Projekt auf Dortmunder Gebiet in die Tat umgesetzt zu haben – auch wenn man seinerzeit bereits durchblicken ließ, dieser Plan sei womöglich doch ziemlich ehrgeizig. Mitte Oktober 2020 indes steht fest, dass im anvisierten Zeitraum nicht einmal der erste Spatenstich erfolgt sein wird.

Vor fünf Monaten hoffte man auf Seiten der Stadtverwaltung auf einen Baubeginn im Spätherbst, der den Abschnitt Wittekindstraße bis Arneckestraße umfassen sollte. Einen Strich durch die Rechnung machte in diesem Falle dann die Arnsberger Bezirksregierung, welche die Kommune deutlich länger als vermutet auf ihren Bewilligungsbescheid warten ließ und zudem einige Änderungen anmahnte.

Da ein Baustart im Winter auch unter veränderten Klimabedingungen nicht zur Debatte steht, möchte man am Rande des Kreuzviertels nunmehr im März 2021 loslegen.

Wobei grundsätzlich allerdings der Eindruck entstehen kann, dass beim Radschnellweg mittlerweile schlichtweg niemand mehr aufs Tempo drückt.

guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments