Kunst zum Essen, Hören und Nachdenken – Kinder-Ferienworkshops im „Museum Ostwall“

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Der Nachwuchs war bei der Produktion von „essbarer Kunst“ mit viel Spaß bei der Sache. Auf Geschmackstests wurde aber zumindest vor Ort erst einmal verzichtet. (Fotos: IN-Stadtmagazine)

An insgesamt fünf Terminen bietet das Museum Ostwall im Dortmunder U Ferienworkshops für Kinder an. Alle Termine werden mit einem kleinen Rundgang durch die Dauerausstellung verbunden und thematisch entsprechend verknüpft.

Am zweiten Samstag im Oktober etwa lautete das verblüffende Motto „Kunst essen – Künstliche Burger und essbare Bilder“. Auch in dieser Hinsicht kann das Haus – z. B. mit Robert Watts „Chrome Hamburger“ oder Diether Roths Schokoladenplastiken – die eine oder andere Inspiration bieten. Loslegen duften die Kids zwischen sechs und neun Jahren dann mit Zutaten wie Backoblaten, Smarties und Rote-Beete-Saft. Auf halber Strecke des dreistündigen Workshops konnte auf der Dachterrasse eine kleine Pause eingelegt und die Aussicht bestaunt werden. Der Nachwuchs hatte merklich Spaß an der eigenen Kreativität, auch wenn die anschließende Entscheidung „aufessen oder ins Regal stellen“ mitunter nicht einfach zu treffen gewesen sein dürfte.

Auch die weiteren Ferienaktionen im „MO“ hören auf teils ungewöhnliche Namen. So steht etwa am 20.10. ab 11 Uhr der Workshop „Denken und Tun – philosophische Experimente für Kinder“ auf dem Programm, und zwei Tage später widmet sich der Nachwuchs ab 15 Uhr unter der Überschrift „Klang und Rhythmus“ der Frage, „wie aus Geräuschen Kunst wird“.

Die Anmeldegebühr beträgt in allen Fällen 8 €.

An den folgenden drei Terminen in den Herbstferien bietet das MO im Rahmen der Ausstellung „Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen“ Ferienworkshops für Kinder ab 6 Jahren zu den genannten Themen an:

Di., 20.10.2020, 11.00 – 14.00 Uhr: Denken und Tun – philosophische Experimente für Kinder
Do., 22.10.2020, 15.00 – 18.00 Uhr: Klang und Rhythmus – wie aus Geräuschen Kunst wird
Sa., 24.10.2020, 11.00 – 14.00 Uhr: Mein Körper als Maß – Raumerfahrungen

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