Ein Jahr lang etwas „auf’s Brot“ – Rotary Club greift Gast-Haus mit großer Spende unter die Arme

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Im Gast-Haus dient jede Spende einem guten Zweck. Gleich 13.000 € durften Geschäftsführerin Katrin Lauterborn und der 1. Vorsitzende, Heinrich Bettenhausen (1. u. 2. v. l.) Mitte Juni aus den Händen des Rotary Clubs Westentor entgegennehmen, für den ihr Vorsitzender Dr. Reiner Pamp, Dr. Bernd Kemper sowie Tobias Eggers (3. bis 5. v. l.) - Letzterer auch ehrenamtlicher Rechtsberater des Wohnungslosen-Initiative – an die Rheinische Straße gekommen waren. (Foto: IN-StadtMagazine)

Nach und nach ist es auch der Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus möglich, Teilbereiche ihres Angebots wieder an den Start zu bringen.

Seit kurzem sind hauseigene Rechtsberatung und Fachärzte ebenso wieder verfügbar wie die Seelsorger. Der Gastraum allerdings bleibt nach wie vor geschlossen, so dass sich weiterhin mit einer Abgabe von Lunchpaketen nach draußen an drei Tagen der Woche beholfen werden muss.

Gleich bleiben zudem die erheblichen laufenden Kosten der Initiative, so dass nach wie vor jede Spende hochwillkommen ist. Mit großer Freude nahm man daher zur Kenntnis, dass der Rotary Club Dortmund Westentor im Laufe der zurückliegenden zwölf Monate die finanzielle Unterstützung des Gast-Hauses als Jahresprojekt gestaltet und gleich mehrere Sammelaktionen zu dessen Gunsten des durchgeführt hatte.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Spenden bereitwilliger fließen, sobald man einen ganz konkreten Verwendungszweck benennt“, erläuterte Rotarier Dr. Bernd Kemper einen der Gründe für diese erstmals angewandte „Strategie“, die sich sehr gut bewähren sollte: 13.000 € kamen auf diese Weise zusammen, und konnten dem Gast-Haus Mitte Juni übergeben werden.

Das hat seinerseits schon im Vorfeld beschlossen, die zusätzliche Finanzspritze der Rotarier ausgesprochen zweckgebunden zu investieren. Bei der Beschaffung von Lebensmitteln nämlich nimmt allein der Posten „Käse“ jährlich stolze 10.000 € in Anspruch. Zumindest hinter diese Spalte kann Geschäftsführerin Katrin Lauterborn nun schon mal einen Haken machen, und hat anschließend sogar noch einige Tausend Euro Rest „zur freien Verwendung“ zur Verfügung.

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