Dortmunds Boxlegende Rudolf Horoba gestorben

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Nach langer Krankheit ist der ehemalige erfolgreiche Dortmunder Amateurboxer Rudolf Horoba am 13. August 2019 im Alter von 84 Jahren gestorben.

Horoba, der mit 13 Jahren zum ÖSG Vikt.08 Dortmund stieß, war sehr erfolgreich. Nach den letzten Aufzeichnungen hatte er 110 Kämpfe bestritten, davon 95 gewonnen, zehn verloren und fünf endeten unentschieden.

Viermal wurde er Westfalenmeister, 1951 zweiter Zonenmeister, 1952 Deutscher Jugendmeister im Mittelgewicht. 1953 Vizemeister im Halbschwergewicht und 1954 Deutscher Vizemeister im Schwergewicht.

„Das Boxen war sein Steckenpferd“.
Durch seine gute Technik und saubere wie faire Kämpfe machte sich der Dortmunder einen guten Namen. Als Boxer in der Nationalmannschaft verschlug es ihn regelmäßig in das europäische  Ausland. Kämpfe absolvierte er in Schweden, Finnland und Irland. Mit zahlreichen Pokalen, Schärpen, Ehrennadeln und mit persönlichen Ehrenpreisen wurde er ausgezeichnet.

Zwischen ‘58 und ‘59 hing er die Boxhandschuhe an den berühmten Nagel. Danach war er noch 2 Jahre erfolgreich als Trainer beim Boxklub 29 Hörde tätig.

Mehrere Angebote als Profiboxer zu agieren, lehnte er in seiner aktiven Zeit dankend ab. In der Zwischenzeit hatte er bei der Hoesch-Werks-Feuerwehr sein berufliches Standbein gefunden. Seine Freizeit gehörte nun seiner Familie, Ehefrau Brigitta, die 2004 verstorben ist, und Sohn Andre.

Mit dem Tod Horobas verlieren die Dortmunder Boxer einen anerkannten Boxsportexperten, Freund und Mitstreiter ihres geliebten Kampfsportes.

Die Trauerfeier zur anschließenden Urnenbeisetzung findet am Montag, dem 2.September 2019,um 10.00 Uhr in der kleinen Trauerhalle des Hauptfriedhofes Dortmund, Am Gottesacker, statt.

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