„Dorstfeld braucht ein Zukunftskonzept und keine Totberuhigung“

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Die Umgestaltungspläne der Stadt Dortmund für den Wilhelmplatz sorgen für Diskussionen – auch bei der Dorstfelder CDU. (Foto: IN-StadtMagazine)

Vor einigen Tagen wurden die Pläne zur Umgestaltung des Dorstfelder Wilhelmplatzes bekannt. Die Dorstfelder CDU hat sich darüber in einem brieflichen Verfahren, in welches alle Mitglieder und Mandatsträger einbezogen wurden, eine Meinung gebildet und gibt eine Stellungnahme ab:

„Wenn jemand auf die Idee käme, in Huckarde die Rahmer Straße zu sperren, fast alle Parkplätze abzuschaffen und mitten auf dem Marktplatz einen großen Kinderspielplatz einzurichten – was würden die Huckarder dazu sagen?

Das Amt für Stadterneuerung und die Stadtspitze schlagen für Dorstfeld allen Ernstes solch ein Konzept vor. Vor einigen Tagen war das in der Zeitung zu lesen.

Dem kann und will die Orts-CDU, ihr Ratsvertreter und die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung nicht zustimmen.

Für sie steht fest: Ein Marktplatz ist für Handel, Gewerbe, öffentliche Nutzungen und Begegnungen aller Generationen da. Dazu braucht er neben Aufenthaltsqualität zwingend auch vernünftige Zuwegungen und ausreichende Parkmöglichkeiten in der Nähe.

Wenn noch Platz ist für einen Kinderspielplatz, ist das toll und zu begrüßen. Die Kernfunktionen des Marktplatzes dürfen dadurch aber nicht beinträchtigt werden.

Die negative Entwicklung des Ortskernes von Dorstfeld hat mit der Fehleinschätzung zu tun, dass die Attraktivität umso höher ist, je mehr es gelingt, den Autoverkehr zu verbannen. Aus Fehlern sollte man lernen. Die CDU fordert Bürgerbeteiligung, hat ein Konzept vorgelegt und Gespräche angeboten.

Der Markt in Huckarde lebt. Warum orientiert man sich nicht daran?“

 

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