DBS-Kampfrichter Udo Saß hängt die Boxhandschuhe an den Nagel

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(v. l.) WABB-Präsidentin Gabriele König, Kampfrichter Udo Saß u. DBS-Geschäftsführer Mathias Burchardt. (Foto: Schütze/DBS 20/50)

Udo Saß, ein verdienter Kampfrichter, hat am 27.April 2019 seinen letzten Einsatz gehabt. Als Zeitnehmer bei der Nachwuchsveranstaltung seines Vereins schlug er den Gong zum letzten Mal.

Die Präsidentin des Westfälischen Amateur-Boxverbandes, Frau Gabriele König, zeichnete den bekannten Kampfrichter mit einer Ehren-Urkunde aus. Saß kann auf eine erfolgreiche Kampfrichtertätigkeit zurückblicken. Nach seiner aktiven Zeit legte er 1973 die Punktrichterprüfung ab. 1976 kam die Ringrichterqualifizierung dazu.

1990 erhielt er die Internationale Kamprichter-Lizenz. 30 internationale Einsätze und ebensoviele Nominierungen bei Deutschen Meisterschaften stehen in seinem Rekordbuch.

Insgesamt hat Saß über 1000 Einsätze, davon 250 in der Box-Bundesliga, absolviert.

Der DBSler war stets ein objektiver dritter Mann im Ring. Die Gesundheit der kämpfenden Boxer stand immer im Mittelpunkt seiner Ringrichtertätigkeit. Nie hatte er, auch bei wichtigen Kämpfen, Angst vor schwierigen Entscheidungen. Die Kämpfer konnten ihm vertrauen. Auch im Dortmunder Boxsport 20/50 war er ein treuer Helfer und Mitstreiter. Für seine Zuverlässigkeit wurde er mit der DABV u. DBS-Goldnadel ausgezeichnet.

Mit Udo Saß verliert der Amateurboxsport eine Legende in ihren Reihen.

 

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