China-Austausch – andere Kultur, anderes Leben

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Die RSG´ler verbrachten die ersten Tage ihrer Reise in Peking. Neben viele Sehenswürdigkeiten bot der bekannte Himmelstempel die geeignete Kulisse für ein Erinnerungsfoto. (Foto: RSG)

Wie stellt man sich das Leben in China vor? Viele Menschen auf den Straßen? Exotische Tiere als Delikatessen? Strikte Regeln im Unterricht? Einige SchülerInnen des RSG haben am Austauschprogramm teilgenommen und teilen ihre Erfahrungen, die sie aus China sammeln konnten.

Gerade gelandet wurden die SchülerInnen des RSG mit einem Orchester, frischen Blumen und einem gemeinsamen Gruppenfoto begrüßt. Auf Anhieb konnten sie einzelne Unterschiede feststellen – da wäre die zeitliche Umstellung, welche zu „Jetlag“ führte, zudem waren die Straßen wie erwartet sehr voll. Anders als erwartet war es tatsächlich in der chinesischen Küche, bei der man für gewöhnlich den klassischen Klischees Glauben schenkt und erwartet, dass man in China Hunde oder Katzen verspeist und dabei Stäbchen verwendet. Doch die Realität sieht anders aus, ihre Speisen unterscheiden sich nicht sehr von denen der Deutschen, obwohl auch Tiere wie Skorpione, Spinnen, Mehlwürmer etc. an Ständen auf der Straße verkauft werden.

Da der Austausch eine schulische Veranstaltung ist, haben die SchülerInnen des RSG auch in der chinesischen Schule ihre Zeit verbracht und konnten da ihre Erfahrungen sammeln. Dort werden die Hausaufgaben sofort beim Lehrer abgegeben, danach setzt man sich auf seinen Platz, welcher eine Bank ist, anders als bei uns ein Stuhl. In Deutschland ist es üblich, dass circa 25 SchülerInnen in einem Klassenraum Platz nehmen, doch in China können es auf genau den gleichen räumlichen Verhältnissen bis zu 50 SchülerInnen werden. Der Unterricht läuft zudem sehr streng ab. Von den Fächern her gibt es allerdings keine Unterschiede zu Deutschland.

Die SchülerInnen des RSG konnten auch viel über die Chinesen lernen, je mehr Zeit sie mit ihnen verbrachten. Sie sind Ausländern gegenüber viel offener, mehrere SchülerInnen verbrachten sogar viel Zeit privat mit ihren Gastfamilien. Dennoch wurde auch viel zusammen mit allen Schülern unternommen, z. B. hat man die chinesische Mauer besucht, welche ein großer Touristenmagnet ist. Sehenswürdigkeiten wie das Wasserdorf, der Sommertempel, die Terrakotta Armee und die verbotene Stadt wurden auch besucht, dabei konnten die SchülerInnen viel über die Geschichte Chinas lernen. Neben den ganzen Sehenswürdigkeiten gab es auch besondere Momente in China, wie Shanghai bei Nacht, und manche haben sich tatsächlich getraut einen Skorpion am Stiel zu essen.

Über die Gastfamilien konnten sich die SchülerInnen nicht beschweren, da sie sehr nett und gastfreundlich waren. Schlussendlich waren alle sehr zufrieden mit dem China-Austausch und hatten dabei viel Spaß. Die LehrerInnen waren auch zufrieden und würden es jeder Zeit erneut organisieren. Zum Schluss ist wichtig zu erwähnen, dass die Reise durch die Firma Wilo, die Pumpen in China produziert, erst möglich gemacht wurde mit einer großzügigen Spende.

Michael Sizonov

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