Bombenentschärfung im Klinikviertel lief problemlos

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Die beiden Blindgänger wurden nach ihrer Entschärfung den zahlreichen Fotografen präsentiert. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Die Vorbereitungen waren immens aufwändig, und alle Organisatoren froh, als es schließlich überstanden war – obwohl am Ende alles schneller über die Bühne ging als erwartet: 13.000 Dortmunder mussten evakuiert, drei Kliniken geräumt, zahllose Straßen gesperrt werden, nachdem an der Luisen- sowie der Beurhausstraße zwei mutmaßliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geortet worden waren.

Zwar bestätigte sich am 12. 1. der Verdacht, große Probleme bereiteten die beiden 250 kg-Bomben den Experten des Kampfmittelräumdienstes indes nicht, so dass schon am Abend in Dortmunds Klinikviertel fast alles wieder seinen gewohnten Gang gehen konnte: Gute Nachrichten insbesondere für die Krankenhäuser, die ihren Betrieb auf die Versorgung nicht transportfähiger Patienten hinuntergefahren hatten.

Bei den Anwohnern wiederum war von Panik nichts zu spüren gewesen. Der Löwenanteil von ihnen hatte sich offenbar rechtzeitig bei Freunden oder Verwandten einquartiert, das von der Stadt bereit gestellte Ausweichquartier war nicht allzu stark besucht.

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