Besuch der Jungen Oper beeindruckte

20
Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule erlebten eine besondere Opernaufführung. (Foto: Schule)

Die Klasse 7b der Wilhelm-Busch-Realschule besuchte mit Herrn Wolters und Frau Gudd die Kinderoper „Romeo und Zeliha“ in Dortmund.

Die Geschichte ist an „Romeo und Julia“ angelehnt, die William Shakespeare 1597 schrieb.

In „Romeo und Zeliha“ geht es um zwei verfeindete Familien, deren Kinder sich ineinander verlieben. Beide Familien haben eine Metzgerei. Sie veranstalten einen Wettstreit um das beste Lammkotelett. Zelihas Bruder gibt Zeliha einen Trank, der sie für vierundzwanzig Stunden schlafen lässt. Bevor dies geschieht, schreibt Zeliha einen Brief an Romeo, den er aber nie erhält. Als Romeo sie so leblos sieht, denkt er, sie ist tot und tötet sich. Als Zeliha aufwacht und Romeo tot neben sich liegen sieht, bringt auch sie sich um.

Nachdem wir unsere Plätze in der kleinen Oper eingenommen hatten, ging es los. Wir haben uns erschreckt, denn an der Wand hingen ein halbes Schwein und ein aufgeschnittenes Rind. Das sah sehr echt aus! Es hat uns beeindruckt, wie realistisch alles aussah, auch das Blut, nachdem Romeo sich mit dem Messer getötet hatte.

Romeo und Zeliha fingen an zu singen und der ganze Raum füllte sich mit Stille. Nur das Orchester hat man noch gehört, im Zuschauerraum war es ganz still. Es war sehr spannend  zu erleben, wie lange Sängerinnen und Sänger singen können. Wirklich am meisten begeistert hat uns aber, wie aus so wenig Platz so viel gemacht wurde: aus zwei Kästen wurden zwei Zimmer und aus Fleischtheken ein Sterbebett.

Einige Tage vor dem Opernbesuch war die Theaterpädagogin Frau Buderus zu uns in die Schule gekommen und hatte die Oper mit uns vorbereitet. Wir machten Gesangsübungen, die auch die Sänger/Innen vor ihrem Auftritt machen. Außerdem haben wir Spiele gemacht, die uns geholfen haben, uns in die Charaktere von Romeo und Julia hineinzuversetzen. Diese Vorbereitung hat uns geholfen, die Oper besser zu verstehen.

Es war eine spannende und liebevoll gemachte Aufführung, die uns gut gefallen hat, auch wenn es am Ende kein Happyend gab.

Janice, Lea, Buvi, Lynett, Kaya, Zahra (Klasse 7b)