Beim Vollversorger bleibt Dorstfeld uneins – Pro- und Contra-Lager erscheinen fast gleich groß

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Auf der Frerichwiese sieht’s bald anders aus, sofern die Stadt ihre Pläne umsetzt. In Dorstfeld halten sich Freude und Ärger hierüber etwa die Waage. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die zuvor gesammelten Statements ließen bereits vermuten, dass sich die Dorstfelderinnen und Dorstfelder beim von der Stadt geplanten Vollversorger auf der Frerichwiese uneins sind, aber wir wollten es genauer wissen.

Mehrere Wochen lang konnten sich unsere Leser daher online oder per Postkarte an die Redaktion wenden, um ihr Votum zu den Planspielen abzugeben. Die anschließende Auswertung hätte den ersten Eindruck nicht besser bestätigen können, denn am Ende lag das „Pro“-Lager mit 30:29 exakt eine (!) Stimme vor den Ablehnern des Bauprojekts: ein in der Tat uneinheitliches Bild.

Einheitlich ist allein die Einstellung der Stadtverwaltung, die keinen Zweifel daran lässt, an der Arminiusstraße nach Möglichkeit noch im Laufe des Jahres die Bagger rollen lassen zu wollen. Angesichts der Tatsache allerdings, dass offenbar etwa die Hälfte der Bürger nicht hinter dem Projekt steht und sich bekanntlich eine Grundschule in unmittelbarer Nähe zum Bauvorhaben befindet, ist zumindest in der Kommunikation mit den Dorstfeldern noch etwas Luft nach oben.

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