Das Beste aus zwei Antriebswelten

0
51
Fotos: IN-StadtMagazine

Fahrtest Huyundai IONIQ Plug-In-Hybrid
Gleich mit drei unterschiedlichen Antriebsvarianten wird der Hyundai IONIQ angeboten. Es gibt ihn als IONIQ Hybrid, IONIQ Elektro und als IONIQ Plug-in-Hybrid. Auto Aktuell fuhr den Koreaner als Plug-In-Hybrid, der problemlos an der Steckdose oder einer Ladestation aufgeladen werden kann.

Er ist eine echte Augenweide: Das Aussehen des IONIQ ist absolut zukunftsorientiert, modern, elegant und gleichzeitig sportlich. Dass der IONIQ bei einem Cw-Wert von 0,24 aerodynamisch optimiert wurde, erkennen wir deutlich in der Seitenlinie und am Heck. Das Fahrzeug ist flach gestreckt, was den sportlichen Aspekt verstärkt, jedoch auch Nachteile mit sich bringt. Die auffällig geteilte Heckscheibe ist zwar modisch und extravagant, jedoch macht die flache Form des Fahrzeugs ein problemloses Zurückblicken schwer. Zum Glück gibt es eine hochwertige Rückfahrkamera, so dass sich dieses Problem ganz einfach umgehen lässt. Die LED-Scheinwerfer machen mächtig Eindruck und bieten zusammen mit dem LED-Tagfahrlicht neueste, effiziente Technik.

Das Raumangebot erstaunt uns. Trotz der ausgeprägten Coupé-Form finden wir im IONIQ reichlich Platz vor. Die Materialien sind haptisch angenehm zu tasten, auf harte Plastikelemente wurde verzichtet. Die Bedienelemente sind ergonomisch geformt, das Radio-Navigationssystem bietet Komfort, Konnektivität und digitalen DAB+ Radiogenuss. Passend zur Akzent-Linie an Fahrzeugfront und -heck sind auch Innenraumdetails wie die Lüftungsdüsen blau eingefasst – Design in Perfektion!

Umfangreiche Serienausstattung
Parksensoren hinten, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Bluetooth-Unterstützung und ein Fünf-Zoll-Zentraldisplay mit Rückfahrkamera sind im IONIQ Plug-In-Hybrid immer an Bord. Die Assistenzsysteme umfassen einen Spurhalte- und Totwinkelassistent, ein Antikollisionssystem sowie einen Tempomat mit Abstandsregelung.

63 Kilometer rein elektrischer Reichweite – im Idealfall
Im reinen Elektrobetrieb trägt uns das Auto laut Angaben des Herstellers 63 Kilometer weit. Wir schaffen immerhin 54 Kilometer – auffällig leise, fein gefedert und unerwartet agil, der Elektromotor ist erstaunlich kräftig. Dabei teilen sich ein 4-Zylinder Verbrennungsmotor mit 105 PS und ein 61 PS Elektromotor den Platz unter der Motorhaube. Zusammen ergibt das eine Systemleistung von stattlichen 141 PS. Den Energiefluss und Ladestand des Elektromotors können wir bequem auf dem Cockpit einsehen, wir sind stets im Bilde, wann Energie verbraucht, oder durch Rekuperation auf die Batterie übertragen wird. Sehr ökologisch zeigt sich auch die Unterstützung des Fahrzeugs in puncto Bremsen: Der IONIQ vermittelt uns, wie wir unseren Brems- und Beschleunigungsvorgang bestmöglich timen sollten. Im Hybrid-Betrieb passen sich die Motoren je nach Situation ideal an unsere Fahrweise an. Bei höheren Geschwindigkeiten kann in den Sport-Modus gewechselt werden: Der Benzinmotor schaltet zu, das Lenkrad wird straffer gezogen, der IONIQ liegt noch besser und sportlicher auf der Straße. Die innovative Doppelkupplungs-Automatik arbeitet perfekt und trägt entscheidend zum angenehmen Fahren im IONIQ bei.

Und der Preis?
Der Hyundai IONIQ Plug-in-Hybrid ist erstaunlich günstig zu haben: Los geht’s bei 29.490 Euro inkl. Neuwagen-Garantie von 5 Jahren ohne Kilometerbegrenzung. Auf die Hochvoltbatterien der IONIQ-Modelle gewährt Hyundai eine Garantie von acht Jahren/200.000 Kilometer – die Garantie gilt auch, wenn die Batterie-Kapazität unter 75 Prozent sinkt.

Teilen