Was Nettes für die Ohren – 10 Jahre Lesecafé Aplerbeck

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Die Lesepaten mit den Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros und der Stadtbibliothek. Foto: IN-Stadtmagazine

Im April 2008 gab es das erste Lesecafé in der Stadtbibliothek in Aplerbeck. Seitdem erwartet die Besucher viermal im Jahr eine Lesung zu den Jahreszeiten, die sich mit Texten und Gedichten zum Thema Leben beschäftigen, wobei der Humor und das Lachen nie zu kurz kommen.

Darauf legen die insgesamt 18 Lesepaten, die im Stadtbezirk Aplerbeck tätig sind, großen Wert, egal ob bei Lesungen in der Stadtbibliothek, in Seniorenheimen, Familienzentren oder Kitas. Im April wurde das 10-jährige Jubiläum mit zahlreichen Besuchern und den Lesepaten Renate Hindrichs, Jutta Zirke Ilona Wambach, Elke Pelzer, Annerose Wolgast und Wilhelm Schöttler in der Stadtbibliothek gefeiert.

Wie kam es eigentlich zu der Idee Lesepaten?
„2006 wurden die 12 Dortmunder Seniorenbüros durch den Rat der Stadt Dortmund gegründet. Die Aufgabenstellung beinhaltete: Beratung der Senioren zur Pflege, Einzelhilfe und der Aufbau eines Netzwerkes für ältere Menschen sowie die Förderung ehrenamtlichen Engagements. Schnell war die Idee zur ehrenamtlichen Lesepatenschaft geboren“, erklärt Petra Emig, eine der drei Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros Aplerbeck, die für die Organisation der Lesepatenschaften zuständig ist.

„Die Besucher zum Lesecafé werden persönlich vom Seniorenbüro eingeladen. Besucher des Seniorenbüros, die sich Unterhaltung im Buchformat wünschen, sind hier genau richtig. Aber auch wer mal schnuppern möchte, ist auf Anfrage immer willkommen“, ergänzt Brigitte Steffen vom Seniorenbüro.

Wer Lesepate werden möchte, meldet sich im Seniorenbüro unter: 0231-50 29 390;
Lesepaten erhalten eine Qualifikation über die Stadt- und Landesbibliothek in speziellen Workshops.