„Stürmische Sabine“ konnte Musikinteressierte nicht abhalten

0
34
Ein stimmungsvolles Konzert ... (Foto: Gisbert Niklas)

Im Februar gab es im Dechant-Schröder-Haus auf Einladung der Kirchengemeinde Sankt Marien Sölde ein Konzert mit Romantischen Kunstliedern von Franz Schubert und Robert Schumann, die Achim Launhardt am Klavier und Gerrit Mielke/Bassist präsentierten.
Die „stürmische Sabine“ konnte die fast 50 Musikinteressierten nicht abhalten, an der gelungenen Veranstaltung teilzunehmen.

Pfarrer Ludger Hojenski begrüßte die Anwesenden und wünschte viel Freude bei den zur Kunstlied-Romantik gehörenden Werken der Zyklen Winterreise und Dichterliebe. Gerrit Miehlke gab vor den Lied-Blöcken kurze einführende Informationen.

Zu Beginn wurden fünf Kunstlieder von Robert Schumann aus dem Lieder-Zyklus „Dichterliebe“ (op. 48) vorgetragen, die eine Vertonung von Heinrich Heine-Gedichten aus dessen Dichterwerk „Lyrisches Intermezzo“ darstellen. In diesem Liederzyklus wird das Gefühl tiefster Verliebtheit, über enthusiastische Verehrung mit dem Vergleich des geliebten Mädchens mit einem Madonnenbild bis zur enttäuschten Liebe dargestellt. Die feinen Gefühlsempfindungen wurden von Gerrit Miehlke/Bass-Bariton mit großem Einfühlungsvermögen hervorgehoben, wobei Achim Launhardt ein äußerst sensibler Klavierbegleiter war.

Im Anschluss hieran interpretierte Achim Launhardt vier der „Kinderszenen“ (op. 15) von Robert Schumann auf dem Flügel. Wer die Augen schloss, konnte sich beim Hören der Musik den Erwartungshorizont zu den jeweiligen „Titeln“ der zierlichen kleinen Werke gut vorstellen. Den zweiten Kunstlieder-Block bildeten 12 von 24 Liedern aus dem Zyklus „Die Winterreise“ (op. 89) von Franz Schubert, nach Gedichten von Wilhelm Müller.
Den begeisterten Zuhörern wurden abschließend zwei Zugaben präsentiert. Zuerst, als Hommage an Ludwig van Beethoven (250. Geburtsjubiläum), „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ aus den Christian Fürchtegot Gellert-Liedern und aus Franz Schubert: Die Winterreise, „Der Lindenbaum“.

Anschließend gab es wieder den „gemütlichen Nachklang“ bei Orangensaft und Sekt .

Barbara Ebbers/Giesbert Niklas

guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments