Soll mein Kind mehrsprachig aufwachsen?

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(v. l.) Nicole Zeppenfeld vom Familienbüro, Philipp Tilmann und Bibliotheksleitung Birgit Stenert setzen sich für Mehrsprachigkeit ein. (Foto: IN-StadtMagazine)

Sie hüten den Schatz, dass in Ihrer Familie zwei oder mehrere Sprachen gesprochen werden?

Die bilinguale Erziehung bietet sich unbedingt an, wenn die Eltern unterschiedliche Sprachen sprechen oder die Landessprache nicht ihre Muttersprache ist. Aber natürlich entstehen bei den Eltern viele Fragen, wie ein Kind bilingual geschult werden soll: was für Nachteile können entstehen, ab welchem Lebensjahr sollte begonnen werden, richte ich Schaden an, wenn ich die Sprache nicht so gut beherrsche und viele mehr.

Das Familienbüro Aplerbeck, die Stadtteilbibliothek sowie die Migrations- und Integrationsagentur Dortmund (MIA-DO) bieten zweimal im Jahr (die nächste ist im Frühjahr 2019) aktuelle Empfehlungen und Erkenntnisse zum Thema „Mehrsprachig aufwachsen“ an. Ein Referent von der MIA-DO steht dann für die Themen Sprachentwicklung und mehrsprachige Erziehung zur Verfügung.

Im November war Philipp Tilmann der Ansprechpartner für einige Elternpaare und Mütter. Italienisch, Chinesisch, Russisch, Polnisch und Tschechisch sollte die zweite Sprache bei den Kindern werden. Das Alter der Kinder, um die es ging, reichte von 6 Monaten bis zu 7 Jahren.

Fazit:
Das Kindesalter ist eine wunderbare Zeit, um Fremdsprachen zu lernen. Das Wichtigste sollte allerdings sein, dass Kinder die verschiedenen Sprachen gern sprechen und es mühelos in ihren Alltag integriert werden kann. Falscher Ehrgeiz der Eltern, der zu Druck und Stress führt, ist kontraproduktiv.

Kindgerechte Bücher zu den unterschiedlichsten Sprachen können in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.
Ort: Köln-Berliner Straße 31,

Di 10:00–12:00; Mitt. 14:00–17:00; Do 10:00–12:00+14:00–19:00; Fr. 10:00–12:00+14:00–17:00

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