Schüruferstraße für den Verkehr wieder freigegeben

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Ab sofort kann die Schüruferstraße von Nagelpötchen bis Rodenbergstraße wieder befahren werden. (Foto: IN-Stadtmagazine)

Nach elf Monaten Bauzeit wurde die Erneuerung der Fahrbahn und des Kanals in der Schüruferstraße von Nagelpötchen bis zur Rodenbergstraße fertiggestellt. Die Schüruferstraße wird in diesem Abschnitt, am 16. Oktober, für den Verkehr wieder freigegeben.  Nach der Öffnung der Schüruferstraße wird DSW21 diese zeitversetzt ab dem 21. Oktober wieder mit der Buslinie 437 und der NachtExpress-Linie 40 befahren. Die bisherige Umleitungsstrecke über Neu-Schüren mit den entsprechenden Ersatzhaltestellen wird ab dann nicht mehr bedient.

Die Arbeiten umfassten neben dem Vollausbau der Fahrbahn mit einer Fläche von ca. 5.000 m² und einer Asphaltdeckschicht aus „Lärmoptimiertem Asphalt“,  die Verlegung eines Abwasserkanals auf einer Länge von 630 m mit zum Teil vergrößerten Rohrdurchmessern von 300 bis 400 mm. Gleichzeitig wurden die vorhanden Hausanschluss- und Sinkkastenleitungen auf den neuen Kanal umgebunden. Um die Oberflächenentwässerung der Fahrbahn zu optimieren, wurden  zusätzliche Sinkkästen eingebaut.
Gleichzeitig mit der Straßenerneuerung wurden auch die bestehenden Bushaltstellen sowie Einmündungsbereiche barrierefrei, einschließlich taktiler Elemente, umgestaltet.

Aufgrund festgestellter Qualitätsmängel in der Asphaltdeckschicht muss die bauausführende Firma im Rahmen ihrer Gewährleistungspflicht stellenweise einen Austausch vornehmen. Sobald die Witterungslage es zulässt, werden diese Arbeiten im Frühjahr 2020 durchgeführt. Die Anwohner werden rechtzeitig über den Ablauf informiert.

Kosten
Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn  betragen rund 1,5 Mio. € und werden im Zuge des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes mit 90 % der angefallenen Kosten durch den Bund gefördert. Der Anteil des Kanalbaues beträgt rd. 1,25 Mio. Euro und wird aus dem Gebührenhaushalt der Stadtentwässerung finanziert.

Beiträge nach dem Kommunalabgabegesetz NRW werden von den anliegenden Grundstückseigentümern nicht erhoben.

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