Schürens neue „Mitte“ verzögert sich

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So wird das Gesundheitszentrum mal aussehen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Der Stadtteil Schüren sollte ab 2019 bereits über eine neue „Mitte“ verfügen. Zentral im Ortskern sollte ein dreigeschossiges Wohn- und Gesundheitszentrum sowie ein mehrgeschossiges Geschäftszentrum mit Ladenlokalen für verschiedene Dienstleister und ein Lebensmittelmarkt entstehen.

Doch mit dem Bauen ist das immer so eine Sache: alle noch so guten Planungen können schnell über den Haufen geworfen werden, das musste auch die IDO Immobilien Verwaltungs- und Service GmbH, die mit der Umsetzung des Projektes betraut ist, feststellen. Das Wohn- und Gesundheitszentrum sollte bereits im Sommer 2018 fertig sein. „Die Verzögerung des Verkehrsgutachtens, das nicht rechtzeitig erstellt werden konnte, da eine objektive Verkehrszählung durch diverse Verkehrsumleitungen durch Schüren nicht möglich war, hat immens viel Zeit gekostet.

Das Verkehrsgutachten ist aber die Grundlage für das Schallschutzgutachten, die Zahl der geforderten Parkplätze, Anlieferungszeiten und mehr. Dann muss alles durch die einzelnen Behörden abgestimmt werden und diese Genehmigungsprozesse dauern lange. Zudem hat uns das Grundwasser im Baubereich des Wohn- und Gesundheitszentrums zwei Monate zurückgeworfen. Deshalb wird das Zentrum voraussichtlich erst im Oktober 2019 fertiggestellt“, erklärt Jörg Schrammeyer Leiter Immobilien IDO.

Im Gesundheitszentrum werden ein Arzt für Allgemeinmedizin, ein Pflegedienst, eine Physiotherapiepraxis und wahrscheinlich eine Apotheke sowie ein Zahnarzt die Schürener in gesundheitlichen Belangen betreuen.

Gegenüber der Ladenzeile entstehen zurzeit zwei Pavillons, die im Juli 2019 fertiggestellt sein sollen. Hier wird künftig der Geldautomat der Sparkasse zu finden sein. Der Bereich soll zu einem Treffpunkt der Schürener werden, denn hier wird die Pizzeria Pinocchio ein neues Zuhause finden und voraussichtlich eine Eisdiele – beide mit großzügigem Außenbereich.

Wenn alle noch in der Ladenzeile verbliebenen Geschäfte und Dienstleister in die neuen Räumlichkeiten umgezogen sind, wird dort alles abgerissen und es kann ein etwa 2.300 Quadratmeter großes Gebäude in L-Form gebaut werden. Das zukünftige Geschäftszentrum öffnet sich nach Süden hin in Richtung Bergmeister- und Gevelsbergstraße. Im Erdgeschoss sind Verkaufsflächen für den Lebensmittelmarkt (ob Discounter oder Vollsortimenter ist noch nicht geklärt) sowie diverse kleinere Ladennutzungen vorgesehen. In den Obergeschossen werden neben Büroflächen insbesondere barrierefreie Wohnungen in verschiedenen Größen platziert. Der Stellplatzbedarf für die Bewohner wird durch eine Tiefgarage im Untergeschoss gedeckt. „Mit der Fertigstellung des gesamten Komplexes rechnen wir Anfang 2021, wenn alles gut läuft“, so Schrameyer.

Für die Kunden werden vor den Geschäften Stellplätze in ausreichender Anzahl angeboten. Die verkehrliche Anbindung soll sowohl von der Bergmeisterstraße als auch von der Gevelsbergstraße erfolgen. Der Baumbestand bleibt erhalten und weitere Grünflächen werden geschaffen.

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