Psychotherapie ohne lange Wartezeit – Beteiligung an Forschungsprojekten der LWL-Klinik ermöglicht raschen Einstieg

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Die Psychologinnen Katharine Ackermann (l.) und Tatjana Kaas. (Foto: IN-StadtMagazine)

Wer an Depressionen leidet und dringend einen Platz für eine Psychotherapie braucht, kann lange warten! Die Wartezeiten betragen oftmals rund ein ganzes Jahr. Wer es schneller schafft, hat großes Glück.

Eine Chance, schon früher in Behandlung zu kommen, könnte für viele Betroffene die Beteiligung an Forschungsprojekten sein. So erforscht die LWL-Klinik Dortmund etwa in zwei Langzeitstudien, welche Therapien bei welchen Patient*innen am besten zum Erfolg führen: Die „klassische“ Psychotherapie (das direkte Gespräch mit einem Therapeuten), eine Therapie am Telefon, die Therapiesitzungen per Live-Video-Übertragung oder alternative Therapieverfahren aus den Bereichen Bewegung und Achtsamkeit, wie beispielsweise Körperpsychotherapie oder Tanz.

Das Therapieverfahren wird für jeden Teilnehmer ausgelost. In einem Vorgespräch wird geklärt, ob sich der/die Interessent*in für die Teilnahme eignet, da bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Dr. Bianca Ueberberg, die Leiterin der Forschungsabteilung, zu den Vorteilen: „Die Erkrankten erhalten ohne lange Wartezeiten eine Psychotherapie und können damit die Wartezeit auf einen ambulanten Therapieplatz überbrücken. Und wir freuen uns über neue Teilnehmer, damit wir unser Therapieangebot langfristig stetig verbessern und ausbauen können. Eine typische Win-Win-Situation.“

Teilnehmer können sich hier melden: depressionstherapie@lwl.org oder 0231 / 4503 – 2673 (Anrufbeantworter / Rückruf).

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