Psychose-Simulation für Mitarbeiter der LWL-Klinik

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Organisatorin Maria Weißkerber und ein Teilnehmer mit „Psychose-Brille“ vor Kunstwerken, die Patienten geschaffen haben. Im Vordergrund die „Bedürfnispyramide“, in der „Essen, Trinken, Rauchen und Schlafen“ eine große Rolle spielen. (Foto: LWL/Herstell)

Eine ganz besondere Schulung fand in der LWL-Klinik Dortmund statt. Unter der Überschrift „Störungen erleben und verstehen“ konnten Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen nachempfinden, was es bedeuten kann, unter einer Psychose zu leiden.

Die Sinne der Seminarteilnehmer wurden durch eine Art „ferngesteuerte Brille“ und durch Kopfhörer in die Irre geführt. Sie nahmen Bewegungen, Menschen, Tiere und Dinge wahr, die gar nicht da sind. Manche Bilder wurden verzerrt, “reale” Menschen durch einen Filter verändert. Durch die Kopfhörer gab es Geräusche und Stimmen, die Befehle geben oder beleidigende Dinge sagen. Gleichzeitig müssen die Teilnehmer kleine Aufgaben erfüllen.

Effekt bei den Teilnehmern: Sie verstehen besser, wie manche Patienten sich fühlen und merken sehr eindrücklich, wie wichtig u. a. Ruhe und Geduld im Umgang mit Patienten sein können. Das Simulations-Projekt kommt aus den Niederlanden und heißt “Labyrinth Psychotica”.

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