„Lummerland“ feierte 20. Geburtstag

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Der Chor „Lummerlandsingchen“ sang auch das Lummerlandlied. (Fotos: IN-StadtMagazine)

„Eine Insel mit zwei Bergen, und dem tiefen weiten Meer, mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr; nun, wie mag die Insel heißen, ringsherum ist schöner Strand; jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland […]“

So beginnt das Lummerlandlied der Augsburger Puppenkiste. Ja, und Lummerland liegt in Aplerbeck, genauer gesagt in Schüren. Hier befindet sich die Kita „Lummerland“, die sich gerne mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer beschäftigt.

Träger der Kindertagesstätte Lummerland ist der gemeinnützige Verein „Elterninitiative Lummerland e. V.“ – und das bereits seit 20 Jahren. Denn damals waren die Eltern von der damaligen Kita ihrer Kinder nicht sehr angetan und gründeten einfach eine eigene Kita. Ein Konzept, das auch heute noch gut funktioniert. Jedes Elternteil ist ein kleines Stück des Lummerlandes. Jeder setzt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Kindertagesstätte und damit auch für sein eigenes Kind ein. Ob Hauswirtschaft, Gartenpflege, Reparaturen, Vorstandsarbeit, Elternrat oder Website – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Im April 2014 zog die Kita vom alten Standort an der Schule in Schüren in die neuen, großzügig gestalteten Räumlichkeiten in der Adelenstraße 12 um. Das 500 qm große Gebäude bietet 51 Kindern im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren viel Platz zum Spielen und Toben. Das weitläufige Außengelände lässt mit einem großen Spielplatz mit vielen Spielgeräten keine Kinderwünsche offen.

Kita-Leiterin Hülya Pehlivan, seit 19 Jahren im Lummerland, freut sich über die gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern und ihrem Team. „Vier von elf Mitarbeitern sind quasi von Anfang an mit dabei. Wir sind eine große Familie geworden und haben ein tolles Arbeitsklima. Alle Praktikanten, die hier waren, möchten hier auch gerne dann eine Stelle haben“, so die Kita-Leiterin.

Zum 20. Geburtstag gab es dann im Mai eine große Geburtstagsparty mit einem Tag der offenen Tür. Musik, Kinderspiele, ganz viel Kuchen und andere Leckereien boten viel Abwechslung. Der Chor „Lummerlandsingchen“ hatte vier Lieder einstudiert – u. a. „ Chöre“ von Mark Forster und natürlich auch das Lummerlandlied.

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