Let’s Celebrate PGS! – Privatgymnasium an der Stadtkrone feiert 10-jähriges Bestehen

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Die Schüler*innen sangen ihrer Schule ein Geburtstagsständchen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Die Abkürzung „PGS“ steht für das Privatgymnasium an der Stadtkrone – auch. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Schule führte Edith Suter als Bereichsleiterin Allgemeinbildende Schulen und Standortleiterin der Semper Schulen in NRW den Gästen am 28. September vor, was „PGS“ sonst noch bedeutet.

So beschrieb sie das PGS als „persönlich“ und „partnerschaftlich“. „Passioniert“ zeigten sich die Mitglieder der Schulgemeinschaft, wenn „nichts, aber auch gar nichts“ am PGS „halbherzig getan“ werde. Frau Suter ist überzeugt, dass das PGS die „Persönlichkeitsentwicklung“ fördere und der „Prüfungserfolg“ zeigt sich in der durchschnittlichen Abschlussnote des letzten Abiturjahrgangs: 2,0.

Für Frau Suter steht das „G“ in „PGS“ für „größer werden“ und „Größe zeigen“. Es steht für „Großzügigkeit“ im Umgang mit der Zeit, unter anderem der „Zeit des Schulleiters, dessen Tür entgegen meiner strikten Anweisung stets offen steht“. Aber mit „G“ beginnt auch die „Gestaltungsfreiheit“, die den Pädagog*innen am PGS im Rahmen ihres Unterrichts Raum für „Selbstverwirklichung“ biete.

Damit wären wir beim „S“, das im PGS für „schöpferisch“, „Spaß haben“, „sicher“ und „stark“ stehen kann. Doch auch das „soziale Bewusstsein“ wird am PGS großgeschrieben. So absolvieren alle Schüler*innen im Laufe ihrer Schullaufbahn ein Sozialpraktikum. Da das PGS all diese Begriffe mit Leben fülle, freue sie sich sehr, dass das Privatgymnasium Teil von semper education sei, sagte Frau Suter.

Aus einer kommunalen Perspektive betrachtete Bürgermeister Manfred Sauer in seiner Geburtstagsansprache das Privatgymnasium an der Stadtkrone. So hätten die Eltern der ersten elf Schüler*innen „mächtigen Gegenwind“ erfahren, als sie das PGS vor zehn Jahren aus der „Sehnsucht nach kleinen Lerngruppen“ und einem „Raum zur individuellen Entwicklung“ heraus gründeten. „Soziale Ungleichheit“ war das Stichwort der Kritiker*innen. Doch laut Sauer ist es gerade das soziale Verantwortungsbewusstsein, das am PGS gezielt gefördert werde. Wenn man dies in Kombination mit einer künstlerischen Förderung als „elitär“ bezeichnen wolle, „dann ist das PGS eben elitär – wen stört’s?“

Rüdiger Lorch, Vorstandsvorsitzender der Semper Holding AG, verglich die Gründung des PGS im August 2009 mit der Geburt eines neuen Familienmitglieds. Auch hier habe sich die Anfangsfrage gestellt: „Was wird es denn für ein Kind?“ Mittlerweile sei das PGS „erwachsen geworden“. Doch auch oder vielleicht gerade das Erwachsensein bedeutet eine Weiterentwicklung. Und so plant auch das PGS eine bauliche Erweiterung, um „G-9-fähig“ zu werden und die bestehenden Angebote ausweiten zu können.

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