Holocaust-Gedenktag in der LWL-Klinik Dortmund

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Prof. Dr. Hans-Jörg Assion bei der Kranzniederlegung. (Fotos: IN-Stadtmagazine)

Der Ärztliche Direktor der LWL-Klinik Dortmund, Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, legte einen Kranz am „Mahnmal gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten“ auf dem Klinikgelände nieder. Dazu läutete Klinikpfarrerin und -seelsorgerin Anke Thimm die Glocken der benachbarten Auferstehungskirche.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde wegen der Corona-Pandemie auf eine größere Gedenkfeier verzichtet.

Dennoch war es Klinikleitung und Seelsorge wichtig, an das dunkelste Kapitel der deutschen (Psychiatrie-)Geschichte zu erinnern. Auch in der Dortmunder Psychiatrie waren Menschen getötet und ebenso von dort aus in Tötungslager gebracht worden.
„Viel zu wenig Menschen traten der unmenschlichen Gesinnung entgegen“, so Pfarrerin Anke Thimm.

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