Bonifatius, St. Ewaldi, Maria, Josef und Heinrich läuten in Schüren

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Pfarrer Ludger Hojenski (l.) bei der feierlichen Einweihung. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Als die Pfarrkirche Sankt Bonifatius 2008 an der Adelenstraße profaniert und abgerissen wurde, war dies ein einschneidendes Erlebnis für die Gemeinde in Schüren. Der damalige Kirchenvorstand von St. Bonifatius hatte aber versprochen, dass in der Gevelsbergstraße, wo die neuen Kirchenräume und die Gemeinderäume des Bonifatiushauses entstanden, ein neuer Turm für die Glocken gebaut werde. Nach dem Verkauf der beiden Grundstücke an der Adelenstraße konnte das Vorhaben 2017 in Angriff genommen werden und fand Anfang Oktober 2018 seinen krönenden Abschluss.

Die vier Glocken, die zuletzt vor 10 Jahren geläutet worden waren, und eine neue fünfte Glocke, zur musikalischen Ergänzung des Geläutes, erklangen im neu errichteten Turm zum ersten Vollgeläut. Mit einer liturgischen Eröffnung durch Pfarrer Ludger Hojenski, der Vorstellung der einzelnen Glocken – Bonifatius (sie ist die Größte), St. Ewaldi (sie ist die Neue“), Maria, Josef und Heinrich (sie ist die Kleinste) – und dem Anläuten durch verschiedene Gemeindemitglieder sowie der Weihung des Turmes wurde die Gemeinde wieder „komplett“.

Die Gemeindemitglieder nahmen regen Anteil an der Feier und freuen sich auf das Geläut zu den Gottesdiensten und das Angelusgeläut, denn der „Der Engel des Herrn“ ist eine alte Gebetstradition der Kirche. Dreimal am Tag – morgen, mittags und abends – läuten die Glocken und rufen zum Gebet – nun auch wieder in Schüren.

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