Auch „alte Hasen“ verstehen was von Graffiti!

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„Begegnung vor Ort“ und Senioren während der Bemalungaktion. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Das neugegründete Team „Begegnung vor Ort“ der Wohlfahrtsverbände im Auftrag der Stadt Dortmund soll neue Formen von Begegnung im Bereich Seniorenarbeit in 12 Dortmunder Stadtteilen fördern. Den Anfang machte eine Graffitiaktion für Senioren in Aplerbeck.

Graffiti für Senioren? Diese Ausdrucksform kennt man eigentlich von Jugendlichen, die wahrgenommen und gehört werden wollen.
„Auch Senioren werden nicht so gehört wie sie sollten, deshalb kamen wir auf die Idee mit der Bemalung einer Wand in der Marsbruchstraße 49. Wir wollten gemeinsam mit Senioren das Stadtbild in Aplerbeck kreativ und künstlerisch bereichern“, so Max Jamróg vom Team „Begegnung vor Ort“.

Ältere Generationen haben ja oft „ein Problem“ mit Graffitis, da sie damit nicht aufgewachsen sind. In mehreren Workshops konnten sich die Teilnehmer deshalb mit dem Thema auseinandersetzen. Außerdem wurden mit Aplerbecker Senioren Interviews geführt zu dem Thema Farbauswahl und Gestaltung.

In einer dreitägigen Malaktion entstand ein schöner optischer Hingucker mit dem Spruch: „Mit der Kraft alter Hasen“, denn auch diese verstehen etwas von Graffiti …

PS: Es gibt noch viele Mauern und Wände im Stadtbezirk, die eine optische Verschönerung vertragen könnten!

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