Anette Göke, eine Künstlerin mit vielen Ideen

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Anette Göke mit ihrer Art-Reihe „Menschen“. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Berghofer Künstlerin Anette Göke ist durch ihre zahlreichen kreativen Aktivitäten in ganz Dortmund bekannt und ihre Art-Reihe „Menschen“ ist ihr ganz persönliches Markenzeichen geworden.

Die gelernte Werbeassistentin und Fachkauffrau für Marketing arbeitet seit 2002 selbständig als Künstlerin. 2003 wurde ihr von der Mutter der Künstlerin Rita-Maria Schwalgin ein Ateliersplatz in der Künstlergemeinschaft Atelier 21 vermittelt. Vorher hatte die Künstlerin von Zuhause aus gearbeitet, aber als sie einmal das komplette Schlafzimmer versehentlich mit Pigmenten ultramarinblau „gefärbt hatte“, fand ihr Mann die Idee von einem eigenen Atelier mehr als begrüßenswert. Deshalb erfolgte 2009 die Gründung ihres Ateliers „VorOrt“ in Berghofen. Hier arbeitet sie jetzt immer noch mit zwei Mal- und Zeichengruppen, in der Kinder und Jugendliche die unterschiedlichsten Techniken der Malerei erlernen.

2012 wurde das Atelierhaus „KunstDOmäne“ in der Schiller Straße 43 a gegründet. Hier sind – unter der Leitung von Anette Göke – Rita-Maria Schwalgin, Karina Cooper, Franz Ott, Sylvia Jäger, A. Diéga und Sandra Lamzatis bis heute künstlerisch unter einem Dach vereint.

Seit 2013 beschäftigt sich die vielseitige Künstlerin mit Theaterprojekten bei der Ideenwerkstatt Arche. Sie schreibt Theaterstücke, am liebsten Märchen, führt Regie, entwirft Bühnenbilder, Requisiten sowie Kostüme und erteilt Schauspielunterricht.
Fünf Jahre brachte sie Jugendlichen im Dortmunder Norden in dem Jugendkunstprojekt „Wo geht Kunst“ den Beruf des Künstlers kreativ näher.

Sie war Leiterin des Fachbereiches plastisches Gestalten sowie Dozentin der VHS und mittlerweile ist sie dort zuständig für Weiterbildungsmanagement für Kunst/Kultur und Kreativität und auch Kuratorin und Organisatorin von VHS-Kunstausstellungen für das Wasserschloss Haus Rodenberg in Aplerbeck.

Im Verein „Unsere Mitte Steigerturm“ ist sie Gründungsmitglied, entwarf Logo und Layout und ist natürlich für Kunst und Kultur zuständig. Zudem organisiert und leitet sie den beliebten Kunstmarkt am Steigerturm.

Zum 100-jährigen Jubiläum des DADAismus 2016 entschlossen sich Dortmunder Künstler, darunter auch Anette Göke, den DADAISMUS in Dortmund zu beleben und gründeten „Dadado100“. Diese Truppe mit Dieter Gawol, Anette Göke und Richard Ortmann fühlt sich auch heute noch den DADA-Ideen verbunden, und stellt jährlich eine Handvoll mehr oder minder skurriler Aktivitäten auf die Beine – u. a auch die Kunstbustour 2018, eine literarische Bustour 2019 oder die Dada Messe im Künstlerhaus im Februar dieses Jahres, in Anlehnung an die „Erste Internationale Dada-Messe“ 1920 in Berlin.

2017 tat die Künstlerin sich mit Goldschmied Reinhard Willecke zusammen, um ihre Bilder aus der „Menschen“ Reihe, filigran in Edelmetall in Ringen, Ketten, Armreifen sowie Ohrringen verarbeiten zu lassen. „Ich wollte aus der ,Menschenreihe’ tragbare Kunst machen und habe mit Reinhold Willecke den perfekten ,Umsetzer’ gefunden“, so die Künstlerin.

In den letzten Jahren wurde ihre Bildvorlage aus der Reihe „Das Leben ist Bunt und Vielfältig“ für den Diverse City Kongress in Dortmund verwendet und ist neben Einladungskarten, Bannern, Namensschildern, Flyern etc. im Rathaus Dortmund präsentiert und großflächig auf Bussen und Bahnen der DSW21 Dortmund gedruckt worden. Ein Bild „Das Leben ist Bunt und Vielfältig“ war 2019 auf dem Cover des Programmheftes der VHS Dortmund zu sehen.

Anette Göke ist eine Frau mit vielen Ideen, die sie kreativ umsetzt. Sie hat Wände in verschiedenen Schulen und Institutionen bemalt, hat mit Kindern in Kitas gebastelt und gezeichnet, leitet eine Malgruppe im Begegnungszentrum in Berghofen, war auf unzähligen Kunstmärkten, hatte zahlreiche Ausstellung auch weit über Dortmund hinaus, und, und …

Im Augenblick gestaltet sie Lampen aus Bildern der Menschenreihe, malt Tiere – vorrangig Katzen – und wird hoffentlich bald wieder auf Kunstmärkten, wie dem noch ungewissen Aplerbecker Kunstmarkt im Mai, zu sehen sein.

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