An alle Insekten: Auf dem Gelände der LWL-Klinik gibt es reichlich Futter!

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Gudrun Dreißig und Dr. med. Gerhard Reymann in einer der angelegten Wiesen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Die LWL-Klinik in Aplerbeck verfügt über eine sehr schöne Parkanlage mit altem Baumbestand und vielen Wiesen. Die Wiesen bestanden bis zum letzten Jahr hauptsächlich aus Gras. Langweilig für das Auge des Betrachters und für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln sowie andere Insekten kaum nutzbar.

Da hatten Gudrun Dreißig, Projektleiterin Bauvorhaben und Geländegestaltung, und Dr. med. Gerhard Reymann von der LWL-Klink die Idee, insektenfreundliche Wiesen anzulegen. Fünf verschiedene Bereiche wurden durch Abtragung der Grasnarben und Umwandlung in Magerböden oder einfach durch Nichtmähen umgestaltet. Daraus entstanden sind zwei Wildblumenwiesen, eine Blumenwiese, eine Gras-Wildblumenwiese und eine Streuobstwiese.

Inzwischen hat sich die erste Blütenpracht mit einer Vielzahl von Blumen und Kräutern entwickelt. Mohn, Lupinen, Katzenminze, Kornblumen, Storchenschnabel, Kamille, verschiedene Kleesorten, Malven und mehr sind erblüht und bieten den Insekten ein reichhaltiges „Büffet“. Es macht Spaß, auf Entdeckungstour zu gehen, um die Blumen, Kräuter und Insekten zu bestimmen.

„Die Streuobstwiese ist mit alten Apfelsorten aus dem 15., 17. und 18 Jahrhundert bepflanzt und wir sind noch dabei, die Wiese mit dem Urapfel (Malus sieversii) zu bereichern. Dieser asiatische Wildapfel gilt als Urform des heutiges Kulturapfels. Er wurde erstmals 1833 von Carl Friedrich von Ledebour, einem Naturforscher, beschrieben, der ihn im Altai-Gebirge entdeckte. Aus dem Altai-Gebirge werden auch unsere Bäume sein, die wir schon sehnsüchtig erwarten“, so Gudrun Dreißig.

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