Reinoldi-Sekundarschule investiert in außergewöhnliche Pausenangebote

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(v. l.) Dr. Ludger Stratmann, Stiftungsvorstand Dr. Michael Kohlmann, Bruno „Günna“ Knust und Schulleiter Christian Pätzold

Bereits im September war die Reinoldi-Sekundarschule mit dem Schulpreis der Solidarfonds Stiftung NRW für ehrenamtliches Engagement in Schulen ausgezeichnet worden. In seiner Laudatio würdigte der Stiftungsvorstand Dr. Michael Kohlmann nicht nur das Ehrenamt im Ausbildungspakt Westerfilde, mit dem sich die Schule am landesweiten Wettbewerb beteiligt hatte, sondern auch die beabsichtigte Verwendung des Preisgeldes in Spielgeräte für die Mittagspausen wurde durch die Jury gewürdigt: Die Investition für die Verbesserung der Pausenqualität habe einen besonderen Charme.

Kürzlich durfte die Schule 15 Gokarts und 2 Kickertische offiziell von der Solidarfond Stiftung NRW entgegennehmen. Stiftungsvorstand Michael Kohlmann überreichte sie gemeinsam mit Dr. Ludger Stratmann und Bruno „Günna“ Knust.

„Bei der Investition haben wir besonderen Wert auf Qualität und Langlebigkeit gesetzt!“, so Schulleiter Christian Pätzold. Die hochwertigen Gokarts sind nicht nur für Kinder, sondern bis in das Erwachsenenalter geeignet, sodass auch die älteren Schülerinnen und Schüler damit über den Schulhof fahren können. Kickertische sind gerade bei Jugendlichen gern genutzte Spielgeräte. Mit der Nutzung auf dem Schulhof wird das häufige Lärmproblem vermieden, das beim Kickern in Gebäuden entsteht.

Bevor die Gokarts ausgeliehen wurden, hatte der Abteilungsleiter der Reinoldi-Sekundarschule, Jan Heyden, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Ausbildungspaktes Westerfilde Testfahrten durchgeführt und „Spielregeln“ für das Fahren auf dem Schulgelände erarbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler stellten dabei fest, dass erhebliche Geschwindigkeiten erzielt werden können. Auch muss das richtige Ausweichen und Bremsen gelernt sein. Die Sicherheit der nichtfahrenden Schülerinnen und Schüler muss ebenfalls gewährleistet sein. Hieraus wurde die Absicht entwickelt, alle Klassen in das Gokartfahren einzuweisen. Künftig soll mit dem Gokart-Führerschein für alle Kinder der fünften Klassen nicht nur Spaß, sondern auch die notwendige Sicherheit vermitteln werden.

Jugendliche, die sich am „Ausbildungspakt Westerfilde“ beteiligen, nehmen künftig auch die Ausleihe und Wartung der Gokarts vor. Durch dieses Engagement außerhalb ihrer Unterrichtszeiten leisten sie wiederum soziale Dienste für die Schulgemeinschaft, die ihnen für den Ausbildungspakt anerkannt werden. Somit schließt sich der Kreis, indem das Preisgeld dem Ausbildungspakt Westerfilde wieder zugute kommt.

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