Radverkehrsanteil soll sich verdoppeln – weitere Planstelle für Fahrradstadt Dortmund beschlossen

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Symbolfoto: IN-StadtMagazine (Archiv)

Der Rat hat am 12.12.2019 den Baubeschluss für den ersten Bauabschnitt des Radschnellweg Ruhr gefasst sowie die Vorlage „Fahrradstadt Dortmund“ beschlossen. Zur Umsetzung der Fahrradprojekte ist ein Investitionshochlauf und die Schaffung zusätzlicher Ingenieurstellen bei der Verkehrsplanung im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie im Tiefbauamt beschlossen worden.

Der Radverkehrsanteil soll sich bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln. Hierfür ist ein wesentlich höherer Ressourceneinsatz erforderlich. Der Rat hatte bereits in seiner Sitzung am 04.07.2019 Personalaufstockungen im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie im
Tiefbauamt beschlossen. Die ersten Einstellungsverfahren laufen bereits seit einigen Wochen.

Zur Beschleunigung der Planungsarbeiten am RS 1 hat der Verwaltungsvorstand in der Woche vor Weihnachten die Schaffung einer weiteren neuen Stelle bei der Verkehrsplanung beschlossen. Diese Stelle wird zu 100 Prozent aus Landesmitteln refinanziert, da die Stadt Dortmund mit dem Landesbaubetrieb Straßen.NRW eine Planungsvereinbarung getroffen hat. Nach dieser Vereinbarung übernimmt die Stadt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung der Abschnitte des RS 1, die in die Baulast des Landes fallen.

Von den rund 24 Kilometern Radschnellweg in Dortmund entfallen gut 18auf die Zuständigkeit des Landes. Die neue Stelle soll unmittelbar Anfang 2020 ausgeschrieben und kurzfristig besetzt werden.

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