Leben retten ist kinderleicht – Zehntklässler absolvierten Reanimationskurs

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Die Schülerinnen und Schüler der Marie-Reinders-Realschule während des Reanimations- u. Erste-Hilfe-Kurses. (Fotos: Lutz Kampert Dortmund)

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Unter diesem Motto absolvierten die Zehntklässler der Marie-Reinders-Realschule (MRR) einen von der Dortmunder Feuerwehr und des Rettungsdiensts ausgerichteten Reanimations- und Erste-Hilfe-Kurs. Statistisch gesehen erleiden täglich 230 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Lediglich eine geringe Anzahl der Patienten überleben jedoch, weil der Lebenspartner, der Mitbewohner oder der Arbeitskollege keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen weiß. Oftmals ist es die Scheu, etwas falsch zu machen.

Um dieser Scheu entgegenzuwirken und zu zeigen, dass auch schon Schüler ohne besondere Kenntnisse in der Ersten-Hilfe Leben retten können, führte die Marie-Reinders-Realschule in Hörde einen Aktionstag durch. Die Jungen und Mädchen lernten an fünf Stationen durch informelle Vorträge und praktische Übungen im Notfall einzugreifen und die richtigen Maßnahmen durchzuführen.

An zwei Stationen wurden die drei wichtigen Schritte, „Prüfen“ – Überprüfen der Atmung, „Rufen“ – Absetzen des Notrufs und „Drücken“ – Durchführen der Herz-Druck-Massage, trainiert. An einer anderen Station führten die Jugendlichen verschiedene Übungen, wie die stabile Seitenlage oder das Abnehmen eines Helmes durch. An einer dritten Station gab es Informationen über den Aufbau des Rettungsdienstes und das richtige Absetzen des Notrufes. Zudem konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen Rettungswagen und dessen Ausrüstung genau anschauen und erklären lassen.

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