DUSTMANN. zeigt Konzept zur Reduzierung des Tütenverbrauchs

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Im Sinne einer umweltfreundlichen Zukunft setzen sich Heinz-Herbert (v. l.) und Christian Dustmann sowie Savas Ragop für eine Reduzierung des Plastiktütenverbrauchs ein und werden den Reinerlös aus dem Tütenentgelt des Warenhauses DUSTMANN. für Zwecke spenden, die dem Gemeinwohl dienen. (Foto: Peter Otworowski/DUSTMANN.)

Grüne Welle bei DUSTMANN. Dabei geht es nicht etwa um eine Ampelanlage vor dem Warenhaus an der Hombrucher Harkortstraße. Sondern es dreht sich alles um den Umweltschutzgedanken. Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann und sein Team wollen den Verbrauch von Plastiktüten nachhaltig reduzieren. Anfang Juli hat der renommierte Unternehmer den Beitritt von DUSTMANN. zu der Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen (siehe Infobox) erklärt. Jetzt legt das Haus für Mode und mehr ein erstes Konzept zur konkreten Umsetzung vor. Die wichtigste Botschaft: Das gute Gefühl steht im Vordergrund!

„Unsere Kundinnen und Kunden kennen und schätzen uns als Wohlfühl-Haus; dieser Gedanke hat uns auch bei unseren Überlegungen zu diesem Thema geleitet“, erläutert Heinz-Herbert Dustmann, der das Konzept gemeinsam mit den Geschäftsleitern Christian Dustmann und Savas Ragop entwickelt hat. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung hat sich das Warenhaus verpflichtet, Kunststofftragetaschen nur noch gegen ein angemessenes Entgelt an Endkunden abzugeben. Dies beträgt bei DUSTMANN. ab dem 1. August 2016 für eine kleine Tüte 5 Cent, für eine mittlere 10 Cent und für eine große Tüte 20 Cent. Der Reinerlös aus der Tütenabgabe wird komplett für Projekte oder Institutionen gespendet, die dem Gemeinwohl dienen. „Wir möchten damit in erster Linie Vorhaben unterstützen, die Kindern und Jugendlichen oder dem Umweltschutz zugute kommen. Sollten Projekte alle drei Bereiche einschließen, fänden wir das besonders begrüßenswert“, macht Heinz-Herbert Dustmann deutlich.

Doppelter Vorteil für die gute Tat! „Unsere Kundinnen und Kunden gehen nach dem Einkauf immer mit einem guten Gefühl nach Hause“, freut sich der Geschäftsführer des Warenhauses. Wer auf eine Plastiktüte verzichtet, hilft der Umwelt, und wer eine Tüte mitnimmt, hat die Gewissheit, dass mit dem Entgelt wichtige Projekte unterstützt werden.

Wie geht es weiter? Das Warenhaus wird in den nächsten Wochen und Monaten detailliert registrieren, wie hoch die Summe durch die kostenpflichtige Tütenabgabe sein wird. Dann wird entschieden, welches Projekt in welcher Höhe gefördert wird. „Da wir noch keine Erfahrungswerte haben, wie viele Kundinnen und Kunden eine entgeltpflichtige Plastiktüte mitnehmen, können wir aktuell noch nicht sagen, wie lange es bis zur ersten Spendenauszahlung dauern wird“, betont Heinz-Herbert Dustmann und verspricht: „Wir werden auf jeden Fall rechtzeitig darüber informieren!“

Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen
Nach der EU-Richtlinie 2015/720 soll der jährliche Verbrauch an leichten Kunststofftragetaschen auf höchstens 90 Taschen pro Kopf bis Ende 2019 reduziert werden. Ende 2025 sollen es dann nur noch maximal 40

Taschen pro Kopf sein. Um die Ziele freiwillig zu erreichen, haben das Umweltministerium und der Handelsverband Deutschland (HDE) Ende Mai 2016 eine Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen geschlossen. Weitere Informationen: www.einzelhandel.de/index.php/kunststofftuete

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